Einfache Sprache

Höchststand im Rettungsdienst: Integrierte Leitstelle Würzburg meldet viele Einsätze bei großer Hitze

Im Bereich der Integrierten Leitstelle Würzburg verzeichnete der Rettungsdienst einen neuen Höchststand.

Der Rettungsdienst berichtet dies für diesen Sommer nach eigenen Angaben.

In der letzten Juniwoche alarmierten Blaulichtorganisationen Rettungsdienste bei 35 bis 40 Grad.

Das geschah bis zu 300 Mal pro Tag.

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg stellte dazu ein neues Konzept vor.

Der Zweckverband setzte das Konzept mit allen Rettungsdiensten um.

Die Beteiligten setzten das Konzept erstmals probeweise um.

Stufenplan bei steigender Wärmebelastung

Das Konzept orientiert sich an den Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes.

Ab einer vorhergesagten Wärmebelastung von 32 Grad stimmen sich Rettungsdienste ab.

Sie stimmen sich mit der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr ab.

Zusätzlich stimmen sich die Rettungsdienste mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst ab.

Außerdem stimmen sich die Rettungsdienste mit der Geschäftsstelle des Zweckverbands ab.

Ab einer vorhergesagten extremen Wärmebelastung von 38 Grad lösen Beteiligte einen Voralarm aus.

Beteiligte lösen den Voralarm für die Rettungsorganisationen aus.

An vergangenen Hitzetagen konnten Rettungsdienste fünf bis zehn zusätzliche Fahrzeuge einsetzen.

Die zusätzlichen Fahrzeuge sollten Notfallpatienten versorgen.

Die zusätzlichen Fahrzeuge sollten auch Dienstmannschaften entlasten.

Wenn kurzfristig weitere Kapazitäten nötig werden, kann die Integrierte Leitstelle zusätzliche Gruppen alarmieren.

Die Integrierte Leitstelle alarmiert dafür die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen.

Die Beteiligten nutzen dafür den Zusatz „Sonderalarm Hitze“.

Wenn trotz dieser Maßnahmen ein erhebliches Missverhältnis besteht, folgt ein weiterer Schritt.

Dann lösen die Beteiligten einen SEG-Vollalarm aus.

Ein SEG-Vollalarm alarmiert alle ehrenamtlichen Einheiten.

Nach Angaben der Beteiligten war das an Hitzetagen dieses Jahr nicht erforderlich.

Schutzmaßnahmen für Einsatzkräfte

Die Beteiligten nannten klimatisierte Rettungswachen als Schutzmaßnahme.

Sie nannten außerdem kühle Getränke als Schutzmaßnahme.

Sie nannten Eis als Schutzmaßnahme.

Sie nannten persönlichen Sonnenschutz wie Kopfbedeckungen.

Sie nannten gezielte Informationen zur Früherkennung von Überlastungssymptomen.

Die Beteiligten statteten Einsatzfahrzeuge täglich mit Mineralwasserflaschen aus.

Diese Mineralwasserflaschen waren für Patienten vorgesehen.

Diese Mineralwasserflaschen waren auch für Mitarbeitende vorgesehen.

Beteiligte Organisationen und Entwicklung des Vorgehens

An dem Konzept beteiligt sind das Bayerische Rote Kreuz.

An dem Konzept beteiligt ist der Malteser Hilfsdienst.

An dem Konzept beteiligt ist die Johanniter-Unfall-Hilfe.

An dem Konzept beteiligt ist der RKT Rettungsdienst.

Hinzu kommen Kliniken und weitere Partner.

Die Beteiligten entwickelten das Vorgehen unter Federführung des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst.

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst heißt Dr.

Andreas Klinger.

Dr.

Andreas Klinger entwickelte es gemeinsam mit ZRF-Geschäftsführer Paul Justice.

Paul Justice arbeitet beim Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg.

Weiter entwickelte es Markus Münch.

Markus Münch ist Sachgebietsleiter der Integrierten Leitstelle Würzburg.

Vertreter beteiligter Rettungsdienste wirkten aus den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg mit.

Vertreter aus der Stadt Würzburg wirkten außerdem mit.

Aussagen der Verantwortlichen

Dr.

Andreas Klinger sagte, das Konzept solle die notfallmedizinische Versorgung sichern.

Er sagte, die Versorgung solle auch bei außergewöhnlichen Wetterlagen zuverlässig bleiben.

Er sagte, das Konzept solle die Gesundheit der Einsatzkräfte schützen.

Markus Münch sagte, bei Bedarf könnten ehrenamtliche Schnelleinsatzgruppen alarmiert werden.

Thomas Eberth würdigte das Engagement aller Beteiligten.

Thomas Eberth ist Landrat.

Thomas Eberth ist auch Verbandsvorsitzender des Zweckverbands.

Er hob die Bedeutung des Arbeitsschutzes hervor.

Abstimmung in den Hitzewochen

Nach Angaben des Zweckverbands übernimmt die Integrierte Leitstelle Würzburg eine zentrale Rolle.

Die Integrierte Leitstelle setzt das Konzept damit um.

Der Lagedienst stand in den vergangenen Hitzewochen in engem Austausch.

Der Lagedienst stand dabei mit unmittelbaren Kooperationspartnern im Austausch.

Der Austausch verlief nach Angaben des Zweckverbands regelmäßig.

Bei Bedarf gab es kurzfristige Lagebesprechungen per Videokonferenz.