Vollsperrung der Kreisstraße SAD 3 bei Irrenlohe ab 12. Oktober 2026

Seit Ende Juli 2026 ist die Kreisstraße SAD 3 zwischen Schwarzenfeld und Schwandorf wegen umfangreicher Umbau‑ und Sanierungsarbeiten gesperrt. Ab Montag, dem 12. Oktober 2026, wird die bestehende Vollsperrung im Bereich Irrenlohe ausgeweitet, weil die letzte vorbereitende Bauphase für die Oberbauverstärkung beginnt.
Umfang der Bauarbeiten
Im Kreuzungsbereich bei Irrenlohe werden Linksabbiegespuren in Richtung Irrenlohe und Kapellenweg hergestellt und Fahrbahnteiler an den einmündenden Straßenästen installiert, um die Wartepflicht besser erkennbar zu machen. Die Entwässerung des Kreuzungsbereichs wird erneuert und an aktuelle technische Anforderungen angepasst.
Zusätzlich wird auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern bis nach Schwarzenfeld der Straßenoberbau verstärkt, die Querneigung der Fahrbahn verbessert und einzelne Kurvenbereiche verbreitert. Der Asphaltaufbau wird auf etwa 1,4 Kilometern Strecke um insgesamt 16 Zentimeter erhöht. Die Asphalttragschicht wird in zwei Lagen eingebaut, wobei die Querneigung insbesondere in den Kurvenbereichen nach den aktuellen technischen Regelwerken angepasst wird.
Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten folgen die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung, die Montage von Schutzplanken und die erforderliche Beschilderung.
Verkehrslenkung
Die Vollsperrung beginnt an der Einmündung zur Staatsstraße 2151 (Amberger Straße). Das angrenzende Gewerbegebiet ist während der Bauphase nur über die Max‑Planck‑Straße erreichbar.
Der überörtliche Verkehr wird weiterhin über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke geführt. Diese verläuft von Schwarzenfeld in Richtung Schwandorf über die Staatsstraße 2151 bis Freihöls (Gemeinde Fensterbach), die Kreisstraßen SAD 21 und AS 24, die Bundesstraße 85 sowie die Staatsstraße 2397 bis zur Grünwaldkreuzung. Die Gegenrichtung erfolgt analog.
Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Sperrung und die Umleitungsstrecken zu beachten und für die Fahrt entsprechend mehr Zeit einzuplanen.
Geplanter Fertigstellungstermin
Sofern die Arbeiten planmäßig und ohne witterungsbedingte Verzögerungen verlaufen, soll der rund 1,8 Kilometer lange Streckenabschnitt voraussichtlich am 13. November 2026 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Kosten
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,08 Millionen Euro.
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