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Glasfaserausbau in Ostheim v. d. Rhön startet mit letztem Bauabschnitt

Von Redaktion LK Rhön-Grabfeld3 Min. Lesezeit
Glasfaserausbau in Ostheim v. d. Rhön startet mit letztem Bauabschnitt

Foto: Tobiasseufert

Foto: Tobiasseufert

Der letzte Bauabschnitt für den Glasfaserausbau in Ostheim v. d. Rhön hat begonnen.

Das teilte die Stadt mit.

Mit dem offiziellen Spatenstich startete die Stadt das Projekt mit GlasfaserPlus.

Die GlasfaserPlus GmbH stellt weitere Glasfaser-Hausanschlüsse in Urspringen her.

Das gilt auch für die Außenbereiche des Stadtgebietes.

Die Zahl liegt bei rund 250 weiteren Anschlüssen.

Die GlasfaserPlus GmbH soll das in den kommenden Monaten umsetzen.

Eigentümer sollen sich für den kostenfreien Anschluss entscheiden.

Die Stadt richtet sich damit an Eigentümer ohne Entscheidung.

Die Stadt fordert sie auf, sich den Anschluss jetzt noch zu sichern.

Langjähriges Ausbauprojekt erreicht letzte Phase

Der Ausbau von Glasfaser-Hausanschlüssen läuft in Ostheim v. d. Rhön seit 2017.

Dabei arbeitete die Stadt mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld zusammen.

Die Ausbaugebiete waren nach Angaben der Stadt wieder eingeschränkt.

Der Grund waren angepasste Vorgaben zur Förderfähigkeit.

Ein weiterer Grund waren begrenzte Maximalförderbeträge.

Für den FttH-Vollausbau mussten fünf Förderverfahren durchlaufen werden.

Die Stadt nennt dafür drei verschiedene Förderrichtlinien.

Für fünf geförderte Ausbaumaßnahmen fallen Investitionskosten an.

Die Kosten liegen bei mehr als acht Millionen Euro.

Außerdem gibt es ein eigenwirtschaftliches Ausbauprojekt der GlasfaserPlus GmbH.

Dieses Projekt betrifft den Innenstadtbereich in Ostheim v. d. Rhön.

Die Stadt nennt dabei, dass ihr keine Kosten entstehen.

Bis zum Abschluss investiert die Stadt Eigenmittel in die digitale Infrastruktur.

Diese Eigenmittel liegen bei rund 700.000 Euro.

Finanzierung des letzten Bauabschnitts

Die bauliche Umsetzung des Förderprojektes hat nun begonnen.

Das betrifft die Gigabit-Richtlinie des Bundes 2.0.

Der Start erfolgt auch, obwohl der Ausbau noch nicht vollständig abgeschlossen ist.

Die Stadt nennt als Grundlage die Bayerische Gigabitrichtlinie.

Außerdem nennt die Stadt das eigenwirtschaftliche Projekt der GlasfaserPlus GmbH.

Für den letzten Ausbauschritt werden rund 2,75 Millionen Euro investiert.

Die Finanzierung basiert auf prognostizierten Netzerlösen der GlasfaserPlus GmbH.

Dazu kommen bewilligte Bundesmittel nach der Gigabit-Richtlinie 2.0.

Diese Bundesmittel betragen 1,26 Millionen Euro.

Zusätzlich gibt es ergänzende Fördermittel des Freistaates Bayern.

Diese Fördermittel betragen 630.000 Euro.

Die Stadt übernimmt einen Eigenanteil von rund 210.000 Euro.

Im Rahmen der Maßnahme verlegt die GlasfaserPlus GmbH weitere 64 Kilometer Glasfaser-Kabel.

Außerdem errichtet die GlasfaserPlus GmbH zehn neue Glasfaser-Netzverteiler.

Appell an noch unentschlossene Eigentümer

Ostheims 1. Bürgermeister Steffen Malzer betonte die Bedeutung des vollständigen Ausbaus.

Er nannte dafür die bestmögliche Übertragungstechnik.

Malzer stellte Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger als Ziel dar.

Er sagte, eine zukunftssichere digitale Infrastruktur sei unverzichtbar.

Er sagte auch, die Bedeutung werde weiter steigen.

Malzer bat um Verständnis für Einschränkungen während der Bauarbeiten.

Der Grund sind verkehrsbedingte Auswirkungen durch die Bauarbeiten.

Für die Verlegung der Speedpipes müssen Gehwege geöffnet werden.

Teile von Straßen müssen laut Bericht ebenfalls geöffnet werden.

Malzer sagte, Sperrungen ließen sich trotz zügiger Bauarbeit nicht vermeiden.

Thomas Andreas Hofmann vertrat die Deutsche Telekom Technik GmbH beim Termin.

Hofmann äußerte Freude über das Vertrauen in die GlasfaserPlus GmbH.

Er bezog sich dabei auf die final geförderte Ausbaumaßnahme.

Hofmann appellierte an Eigentümer mit noch fehlender Zustimmung.

Er bat um eine zügige Zustimmung für den Anschluss der Immobilie.

Ohne Zustimmung fährt die Glasfaser später nur am Haus vorbei.

Bauausführung und Zeitplan

Die T-F-E Bau GmbH aus Haina erhielt den Auftrag für den letzten Ausbauabschnitt.

Die CT Tiefbau GmbH unterstützt die T-F-E Bau GmbH bei den Tiefbauarbeiten.

Nach aktueller Planung endet das Projekt bis spätestens September 2027.

Benjamin Risch ist Projektleiter Tiefbau bei der T-F-E Bau GmbH.

Risch sagte, die Arbeiten laufen zügig ab.

Er sagte auch, es gebe überschaubare Bauabschnitte.

Das soll die Beeinträchtigung für Anwohnerinnen und Anwohner verringern.

Christian Schübel ist Bauleiter.

Schübel sagte, die Kommunikation mit Eigentümern sei wichtig.

Er erklärte, der Leitungsweg wird mit jedem Grundstückseigentümer abgestimmt.

Dies gilt für Grundstücke, bei denen der Anschluss bestellt wurde.

Hotline für Fragen und Beschwerden

Für Fragen und Beschwerden zur Baudurchführung gibt es eine Hotline.

Die Telefonnummer lautet 0931 / 7802 3571.

Die Hotline ist montags erreichbar.

Die Hotline ist dienstags erreichbar.

Die Hotline ist donnerstags erreichbar.

Die Hotline ist jeweils von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar.

Einordnung durch den Landkreis

Frank Reichert von der Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld begrüßte den Baustart.

Er bedankte sich bei mehreren Beteiligten.

Die Corwese GmbH erhielt laut Bericht seinen Dank.

Auch die Kanzlei Muth & Partner erhielt seinen Dank.

Außerdem dankte er der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim v. d. Rhön.

Der Landkreis sieht den vollständigen Ausbau als wichtigen Bestandteil der Gesamtstrategie.

Das erklärte der Landkreis.

Ziel bleibt es, in absehbarer Zeit gigabitfähige Anschlüsse verfügbar zu machen.

Das soll für möglichst alle Adressen im Kreisgebiet gelten.

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