Landkreis Donau-Ries macht erneut mit bei „Gelbes Band“
Kostenfreie Obstbaum-Ernte an markierten Bäumen: Standorte per Onlinekarte, Rückfragen über die Kreisfachberatung

Der Landkreis Donau-Ries beteiligt sich erneut an der Aktion „Gelbes Band“. Ziel der Initiative ist es, Obstbäume für die Allgemeinheit zur Ernte freizugeben und Früchte vor dem Verderben zu retten. Auf www.donau-ries.de/gelbesband steht dafür eine Onlinekarte mit vielen projektbeteiligten Bäumen zur Verfügung.
Ernten an markierten Bäumen kostenlos möglich
Baumbesitzer kennzeichnen ihre Obstbäume mit einem gelben Band und geben die Früchte damit zur Ernte frei. Nach Angaben des Landkreises haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Kommunen im Landkreis Donau-Ries der Aktion angeschlossen und Bäume mit gelben Bändern zur Ernte freigegeben.
Wer ernten möchte, darf dies an markierten Bäumen kostenlos und ohne Rücksprache tun, allerdings auf eigene Gefahr.
Onlinekarte erleichtert die Suche
Um das Suchen nach geeigneten Bäumen zu erleichtern, können interessierte Pflücker die Standorte im Landkreis in einer interaktiven Karte auf der genannten Internetseite einsehen. Baumbesitzer, die ihre markierten Bäume in die Online-Karte aufnehmen lassen möchten, können sich an die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt wenden.
Kontakt für Rückfragen
Fragen zur Aktion beantwortet die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt unter der Telefonnummer 0906/74-6131.
Einordnung durch den Landkreis
Landrat Michael Dinkelmeier begrüßt die Beteiligung an der Aktion. Er betont, dass mit dem Gelben Band gute Früchte vor dem Verderben gerettet und regional geerntet werden können.
Der Landkreis weist außerdem darauf hin, dass die Obsternte in der Region in diesem Jahr ähnlich wie im Vorjahr sehr unterschiedlich ausfällt. Viele Bäume trugen im vergangenen Jahr sehr viele Früchte und zeigen nun teils nur geringen oder gar keinen Behang. Als Ursachen nennt die Mitteilung die natürliche Alternanz, die Sorte des Baums, den Schnitt sowie die extreme Trockenheit. Gleichzeitig gebe es weiterhin viele Apfel- und Birnbäume, die auf eine Ernte warten.
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