Öffentliche Artikelquelle

E-Mail an die Redaktion

Von: Redaktion Bamberg

Absender: •••@stadt.bamberg.de

An: Unsere Redaktion

Betreff: Medieninformation 581/2026: Stadtarchivkalender 2027: Eine Zeitreise in das Bamberg vor 1900

Medieninformation 581 / 2026 27.10.2026 Stadtarchivkalender 2027: Eine Zeitreise in das Bamberg vor 1900 Historische Fotografien zeigen überraschende Perspektiven auf das Stadtbild - Kalender würdigt den 200. Geburtstag des Bamberger Stadtfotografen Alois Erhardt Wie sah Bamberg vor mehr als 130 Jahren aus? Welche Straßen und Plätze haben sich grundlegend verändert, und wo ist das historische Stadtbild bis heute nahezu unverändert geblieben? Einige Antworten auf diese Fragen gibt der neue Stadtarchivkalender 2027, der unter dem Titel "Bamberg vor 1900" zu einer faszinierenden Zeitreise durch die Stadtgeschichte einlädt. Anlass für die diesjährige Ausgabe ist der 200. Geburtstag von Alois Erhardt, der als einer der bedeutendsten Fotografen des historischen Bamberg gilt. Seine Aufnahmen dokumentieren das Stadtbild in einer Epoche tiefgreifender Veränderungen und sind heute wertvolle Zeugnisse der Stadtgeschichte. Der Leiter des Bamberger Stadtarchivs Horst Gehringer und Stadtfotograf Jürgen Schraudner haben für den Kalender zwölf eindrucksvolle historische Ansichten ausgewählt, die Bamberg aus zum Teil völlig ungewohnten Perspektiven zeigen. Besonders bemerkenswert sind die Aufnahmen des damals noch weitgehend unbebauten Südostens der Stadt. Aber auch der Blick auf vermeintlich vertraute Straßen und Gebäude hält Überraschungen bereit. So dokumentieren die Fotografien unter anderem die Entwicklung der südöstlichen Vorstadt Wunderburg und die Veränderungen rund um die neugotische Kirche Maria Hilf. Deren ursprüngliche Backsteinfassade unterscheidet sich deutlich vom heutigen Erscheinungsbild. Das benachbarte Pfarrhaus hingegen ist bis heute erhalten. Andere Motive zeigen, wie stark sich die Stadt durch den Bau der Hochwasserdämme entlang des linken Regnitzarms veränderte. Erst diese Schutzmaßnahmen schufen wesentliche Voraussetzungen für die spätere bauliche Verdichtung im Inselgebiet und in der Wunderburg. "Bamberg ist eine Stadt, die von ihrer reichen Geschichte lebt und sich zugleich stetig verändert. Die historischen Fotografien laden dazu ein, vertraute Orte neu zu entdecken und unsere Stadt mit anderen Augen zu sehen. Mein herzlicher Dank gilt dem Team unseres Stadtarchivs, das mit diesem Kalender einmal mehr zeigt, wie lebendig und spannend Stadtgeschichte sein kann", betont Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar. Fotografien als wertvolle Zeugnisse der Stadtgeschichte Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war in Bamberg wie in vielen anderen Städten des Königreichs Bayern von einem tiefgreifenden städtebaulichen und gesellschaftlichen Wandel geprägt. Die noch junge Fotografie entwickelte sich dabei zu einem wichtigen Medium, um das Erscheinungsbild der Städte für die Nachwelt festzuhalten. Auch der Bamberger Magistrat erkannte früh den dokumentarischen Wert dieser neuen Technik und beauftragte Fotografen mit der Aufnahme bedeutender Stadtansichten. Die damals entstandenen Fotografien und Alben bildeten wichtige Grundlagen für die städtischen Bildsammlungen und sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil der historischen Überlieferung im Stadtarchiv. Mit seinem Kalender für das Jahr 2027 macht das Stadtarchiv Bamberg diese besonderen Bildzeugnisse erneut einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die sorgfältig ausgewählten Motive verbinden historische Information mit eindrucksvollen Ansichten und laden dazu ein, die Entwicklung Bambergs auf anschauliche Weise nachzuvollziehen. Der Stadtarchivkalender 2027 "Bamberg vor 1900" ist zum Preis von 14,95 Euro im Buchhandel sowie direkt beim Stadtarchiv Bamberg erhältlich. Bei Versand können zusätzliche Kosten anfallen (ISBN: 978-3-929341-77-5). Mit

Anhänge