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Betreff: PM Stadt - Kommentierte Lesung zu Ehren von Mirjam Pressler
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "80 Jahre Frieden - Perspektiven auf
das Jahr 1945" findet am 17. Februar eine Büchervorstellung mit
ausgewählten Werken von Mirjam Pressler im Salzstadel statt.
Mehr dazu in der folgenden und beigefügten Pressemitteilung, um deren
Ankündigung wir herzlich bitten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Schöne Grüße,
Yvonne Schmid
Stadt Landshut
Hauptamt I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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PRESSEMITTEILUNG
„Massel“ – Lesung zu Ehren von Mirjam Pressler
Büchervorstellung am 17. Februar im Salzstadel im Rahmen von „80 Jahre
Frieden“
Antisemitismus, Judenverfolgung und Holocaust – aber auch die bis heute
schwierige Bewältigung der NS-Vergangenheit – waren zentrale Themen des
Schreibens von Mirjam Pressler. Anlässlich der Ausstellung „Landshut im
Nationalsozialismus“ und der neuen Reihe „80 Jahre Frieden“ wird ihr
breit gefächertes Werk speziell unter diesem Aspekt vorgestellt. Bei
einer kommentierten Lesung am Montag, 17. Februar, um 18.30 Uhr werden
vier ausgewählte Bücher im Salzstadel präsentieren.
Bei der Lesung „Massel – Wie es Mirjam Pressler gelang, jedem ihrer
Romane über Pogrome, Holocaust und Antisemitismus ein positives Ende zu
geben“ werden Presslers langjähriger Lektor Frank Griesheimer und
Schauspielerin Katharina Schmirl ihre Bücher so informativ und bewegend
vorstellen, dass sowohl ihre literarische Qualität als auch die
erinnerungspolitische Brisanz deutlich werden sollen. Präsentiert werden
„Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank“, „Nathan und
seine Kinder“, „Die Zeit der schlafenden Hunde“ und Presslers letzter
Roman, dessen Erscheinen 2019 sie nicht mehr erlebte: „Dunkles Gold“.
Historisch gesehen spannen diese Bücher den Bogen von der Zeit der
Kreuzzüge über die NS- und Nachkriegszeit bis zum jüdischen Leben in
Deutschland heute. Zwei der Bücher sind in Landshut entstanden. Frank
Griesheimer wird auch einen Einblick in den Lebensweg von Pressler
geben, der sie 2007 nach Landshut geführt hat. Er wird einen Einblick in
ihre Werkstatt geben und einige wenig bekannte Anekdoten zu der
städtischen Kulturpreisträgerin und Landshut offenbaren.
Mirjam Pressler (1940 bis 2019) lebte und arbeitete die letzten zwölf
Jahre ihres Lebens in Landshut. Hier schrieb sie einige ihrer
bedeutendsten Texte. Ihr Werk ist bedeutend in der deutschen
Literaturgeschichte wie auch in der Geschichte der Kinder- und
Jugendliteratur. Es wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet
und in viele Sprachen übersetzt.
Ein Buch, das – neben ihren eigenen Texten – für immer mit ihrem Namen
verbunden sein wird, ist „Das Tagebuch der Anne Frank“. Pressler hat es
aus dem Niederländischen neu übersetzt, neu zusammengestellt und damit
die weltweit maßgebliche Ausgabe des berühmten Tagebuchs geschaffen.
INFO
Tickets für die Lesung im Saal des Salzstadels sind an der Abendkasse
ab 17.30 Uhr zum Preis von jeweils vier Euro erhältlich. Der Eintritt
für Schülerinnen und Schüler ist frei (empfohlen ab der 9. Klasse).
Einlass ist ab 17.30 Uhr (freie Platzwahl). Zudem wird bis 18. Februar
in der Stadtbücherei im Salzstadel eine Auswahl von Presslers Büchern
präsentiert.
Foto:
Peter Litvai (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)
Bildtext:
Mirjam Pressler, fotografiert 2010 – in diesem Jahr waren ihrem Werk
und Leben die Landshuter Literaturtage gewidmet.