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Betreff: Vereidigung der Feldgeschworenen im Rathaussaal
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Pressemitteilung
Neumarkt, 13. April 2026
Vereidigung der Feldgeschworenen im Rathaussaal
Im Neumarkter Rathaussaal fand am Montag die feierliche Vereidigung der Feldgeschworenen statt. Mit diesem traditionellen Akt wurden die ehrenamtlichen „Hüter der Grenzen“ geehrt. Das Ehrenamt der Feldgeschworenen spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle für die Vermessung und den Erhalt der Stadtgrenzen.
Die Feldgeschworenen arbeiten eng mit der Stadtverwaltung sowie dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zusammen. Sie setzen, versetzen oder entfernen unter dessen Aufsicht Grenzsteine und unterstützen bei Vermessungsarbeiten. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur genauen Kennzeichnung und Sicherung der Grundstücksgrenzen.
Darüber hinaus haben die Feldgeschworenen auch eine soziale Funktion; als neutrale Gehilfinnen und Gehilfen der Vermessungsbeamten stehen sie bei Streitigkeiten über Grundstücksgrenzen beratend und schlichtend zur Seite. Ihre ausgezeichnete Kenntnis der örtlichen Flur macht sie zu vertrauten Ansprechpartnerinnen und -partnern für Bürgerschaft und Vermessungsbehörden gleichermaßen.
Das Ehrenamt ist mit großer Verantwortung und einer langen Tradition verbunden. Feldgeschworene sind im Rahmen des sogenannten „Siebenergeheimnis“ zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet und wurden mit der Vereidigung auf Lebzeit bestellt.
Im Namen der Stadt Neumarkt bedankte sich Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn herzlich für den Dienst ihrer Feldgeschworenen und wünschte den Vereidigten auch weiterhin viel Erfolg und Freude bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit.
Bildunterschrift: Philipp Dehling und Sebastian Hubmann vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (1. & 2. v.l.) und Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn (2. v.r.) mit den vereidigten Feldgeschworenen.
Foto: Lisa Niebler/Stadt Neumarkt