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Betreff: PM Stadt - "Kosmos Koenig" noch bis Sonntag geöffnet - Koenig-Jahr endet anschließend
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Endspurt im "Kosmos Koenig" in Ganslberg - das Anwesen des 2017
verstorbenen Bildhauers Fritz Koenig kann noch bis 27. Juli jeweils
freitags, samstags und sonntags, von 10 bis 18 Uhr, besichtigt werden.
Dann endet die Reihe und damit auch das „Koenig-Jahr“, das am 20. Juni
2024, dem 100. Geburtstag Fritz Koenigs, mit der Eröffnung der
Ausstellung „Lebensstationen“ im Landshuter KOENIGmuseum gestartet war.
Mehr dazu in untenstehender Pressemitteilung, um deren Veröffentlichung
wir herzlich bitten.
HINWEIS:
Unter dem Link
https://cloudla.landshut.de/nextcloud/index.php/s/aq4GcW6XSYiKmg4 stehen
Pressebilder in entsprechender Auflösung zum Download bereit.
Bildunterschriften finden Sie in der angehängten Pressemitteilung.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Thomas Kolbinger
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PRESSEMITTEILUNG
„Kosmos Koenig“ im Endspurt
Das Anwesen des 2017 verstorbenen Bildhauers Fritz Koenig in Ganslberg
kann noch bis 27. Juli jeweils freitags, samstags und sonntags
besichtigt werden
„Kosmos Koenig“ ist Abschluss und Höhepunkt einer vielfältigen
Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe, mit der die Museen der Stadt
Landshut den 100. Geburtstag des Künstlers feiern. Seit der Eröffnung am
4. Juni 2025 kann erstmals seit dem Tod des Künstlers im Jahr 2017 die
interessierte Öffentlichkeit das Ensemble aus Wohnhaus, Gestüt, Werk-
und Ausstellungshallen im Altdorfer Ortsteil Ganslberg im Rahmen einer
temporären Öffnung besichtigen. Möglich ist das immer freitags, samstags
und sonntags, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Am Sonntag, 27. Juli 2025,
endet die Reihe und damit auch das „Koenig-Jahr“, das am 20. Juni 2024,
dem 100. Geburtstag Fritz Koenigs, mit der Eröffnung der Ausstellung
„Lebensstationen“ im Landshuter KOENIGmuseum gestartet war.
Seit 1962 wohnte und arbeitete das Ehepaar Koenig mit seinen
Araberpferden, Hunden, Katzen, Hühnern und bis zu 47 Pfauen auf dem
Anwesen in Ganslberg. Doch nun kehrt das Leben dorthin zurück. Dafür
haben sich unter der Federführung der Museen der Stadt Landshut
verschiedenste Akteure an einen Tisch gesetzt und angepackt: die
Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung unterstützt mit Fördermitteln aus der
LEADER-Förderung als Eigentümerin des Areals, der Freundeskreis Fritz
Koenig e.V., die pelemele Film & Stage GmbH in der Nachfolge von Percy
Adlon, der Markt Altdorf, der Landkreis Landshut, der Bezirk
Niederbayern sowie der Freistaat Bayern mit dem Kulturfonds Kunst und
dem Kulturfonds Kulturelle Bildung.
Die Museen der Stadt Landshut sind mit „Kosmos Koenig“ zentraler
Kooperationspartner der Fritz und Maria Koenig-Stiftung. Deren Ziel,
Zukunftsperspektiven sowie eine tragfähige Nachnutzung für das
Künstleranwesen zu entwickeln, sollte mit einer
öffentlichkeitswirksamen Öffnung unterstützt werden. Der renommierte
und international tätige Bildhauer und sein Werk stellen für die Stadt
Landshut einen wichtigen Teil ihrer kulturellen Identität dar. Obwohl
das Künstleranwesen nicht auf dem Gebiet der Stadt Landshut liegt und
diese mit dem KOENIGmuseum einen Fritz Koenig gewidmeten Ausstellungsort
unterhält, sollte das Anliegen der Stiftung daher mit dem ambitionierten
Projekt einer temporären Öffnung unterstützt werden.
Um das Anwesen öffnen zu können, musste temporär die notwendige museale
Infrastruktur geschaffen, unter anderem zahlreiche Beamer und
Bildschirme aufgebaut, ein Kassenbereich und ein Infopoint besetzt, ein
Wegeleitsystem geschaffen werden. Neben dem Anwesen selbst sind Filme
sowie unveröffentlichtes Filmmaterial des Starregisseurs Percy Adlon
zentraler Bes
tandteil der Präsentation. Dieser besuchte Koenig über 35
Jahre lang immer wieder mit seiner Kamera. Die von Daniel Schreiber in
enger Abstimmung mit dem Sohn des Regisseurs, Felix Adlon, kuratierte
Szenografie lassen Fritz Koenig, seine Frau Maria, aber auch zahlreiche
Freunde und Zeitgenossen an den Originalschauplätzen lebendig werden.
Ein weiterer Ausstellungsteil wurde durch den Architekten Markus
Stenger kuratiert und gestaltet, der darüber hinaus die
denkmalpflegerische Restaurierung „des Ganslbergs“ federführend
orchestriert. Dort werden tiefe Einblicke in Koenigs Wirken als
Architekt sowie die denkmalgerechte Sanierung der Baulichkeiten möglich.
Innerhalb der Präsentation wird das architektonische Werk Koenigs in
Ganslberg zudem durch zeichnerische Studien des Landshuter Künstler
Michael Lange erschlossen.
Dass sich das gemeinsame Engagement aller Beteiligten lohnt, zeigen die
Besucherzahlen: An den 21 Öffnungstagen zwischen 6. Juni und 20. Juli
haben rund 8.800 Menschen „Kosmos Koenig“ in Ganslberg besucht, bis zum
Abschlusstag am 27. Juli könnten es also über 10.000 Besucherinnen und
Besucher werden. Bislang wurden 35 öffentliche Führungen und 14
Familienführungen durchgeführt, ebenso sieben öffentliche
3-in1-Führungen an allen drei Standorten (KOENIGmuseum, Neustadthaus,
Ganslberg), zwei Führungen in der Koenig-Außenstelle in Kloster
Seligenthal, zwei Führungen zu „Koenig im Landshuter Stadtbild“, sowie
fünf Sonderführungen, 32 private Führungen und eine interaktive
Schulklassenführung – vier stehen noch aus. Darüber hinaus haben sieben
„offene Ateliers“ mit verschiedenen künstlerischen Angeboten von
unterschiedlichen Künstern und Kunstpädagen für alle Altersgruppen, zwei
Bronzeguss-Workshops, ein Urban-Sketching-Workshop, ein Kinoabend, eine
Veranstaltung zu Koenigs Geburtstag, vier Vorträge und zwei
Podiumsgespräche stattgefunden. Auch in den verbleibenden
Öffnungstagen wird das umfangreiche Programm mit einer Vielzahl von
Aktionen von Workshops, Vorträgen bis hin zu Führungen fortgesetzt.
Linda Kurzweil-Vankova, die zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen
„am Ganslberg“ im Einsatz ist, zieht eine rundum positive
Zwischenbilanz: Die Stimmung sei entspannt, die Menschen sehr
interessiert. „Viele von Ihnen haben auch über eigene Erfahrungen mit
dem Künstler berichtet.“ So ergäben sich viele anregende Gespräche in
inspirierender Umgebung. Ihr Fazit: „Der Ganslberg hat eine ganz
besondere Aura, und es ist ein Genuss, ihn zu erkunden.“
Die Fritz und Maria Koenig-Stiftung und deren verantwortlicher
Projektleiter Christian Schnurer, der als Vertreter der Stiftung in
Planung und Durchführung von „Kosmos Koenig“ eingebunden war, verfolgen
konkrete Pläne zur Weiterentwicklung des Anwesens zu einem Begegnungsort
für regionale und internationale Künstler und Kunstinteressierte. Es
steht zu hoffen, dass das temporäre Engagement der Stadt Landshut mit
der dadurch generierten Öffentlichkeit einen wesentlichen Impuls für den
zukünftigen Erfolg der Planungen setzen kann.
HINWEIS:
Informationen über Eintrittspreise und Öffnungszeiten sowie einen Link
auf die Buchungsseite für Veranstaltungen gibt es online unter der
Adresse https://ganslberg.museen-landshut.de.
Die Ausstellung „Lebensstationen“ im KOENIGmuseum ist noch bis zum 28.
September 2025 zu den regulären Öffnungszeiten bei freiem Eintritt zu
besichtigen. Alle Informationen dazu finden sich unter
https://koenigmuseum.de.
Unter dem Link
https://cloudla.landshut.de/nextcloud/index.php/s/aq4GcW6XSYiKmg4 stehen
Pressebilder in entsprechender Auflösung zum Download bereit.