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Betreff: Wie eine winzige Grünalge die Hirnforschung revolutionierte - und welche Rolle Regensburg dabei spielte

Presse-Information - Wie eine winzige Grünalge die Hirnforschung revolutionierte - und welche Rolle Regensburg dabei spielte body { margin:0px; padding:0px; background-color:#dddddd; font-family:Arial; font-size:12px; } img { border:0px; text-decoration:none; padding:0px; margin:0px; } a { border:0px; } table, table td { border-collapse: collapse; } h1, .h1{ color:#202020; display:block; font-size:28px; font-weight:bold; line-height:110%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h2, .h2{ color:#202020; display:block; font-size:28px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h3, .h3{ color:#202020; display:block; font-size:26px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h4, .h4{ color:#202020; display:block; font-size:20px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h5, .h5{ color:#202020; display:block; font-size:16px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } .obx { border: 1px solid #202020; color:#202020; display:block; font-size:14px; font-weight:bold; } .preheaderContent a:link, a, a:visited, .preheaderContent a:visited, /* Yahoo! 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Regensburg (obx) - Sie ist winzig, grün und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Doch eine unscheinbare einzellige Alge hat die moderne Hirnforschung grundlegend verändert. Was Wissenschaftler an dem Mikroorganismus namens Chlamydomonas entdeckten, ermöglicht heute etwas, das lange nach Science-Fiction klang: Nervenzellen lassen sich gezielt mit Licht an- und ausschalten. Die Technologie könnte eines Tages neue Behandlungsmöglichkeiten für schwere neurologische Erkrankungen eröffnen. Ein wichtiger Teil dieser wissenschaftlichen Erfolgsgeschichte wurde an der Universität Regensburg geschrieben. Elf Jahre lang, von 1993 bis 2004, forschte und lehrte der Biophysiker Peter Hegemann als Professor für Biochemie in Regensburg. Hier untersuchte er, wie die winzige Grünalge Licht wahrnimmt und darauf reagiert. Seine Arbeiten schufen wesentliche Grundlagen für die spätere Entdeckung lichtempfindlicher Proteine, der sogenannten Kanalrhodopsine. Für die daraus hervorgegangenen bahnbrechenden Entwicklungen erhielt Hegemann Anfang Oktober gemeinsam mit Georg Nagel von der Universität Würzburg und dem US-Wissenschaftler Karl Deisseroth den Medizin-Nobelpreis 2026.Das Prinzip hinter der ausgezeichneten Forschung ist ebenso verblüffend wie wirkungsvoll: Bestimmte Proteine aus Algen reagieren auf Licht und können dadurch elektrische Vorgänge in Zellen beeinflussen. Werden diese Proteine gezielt in Nervenzellen eingebracht, lassen sich die Zellen durch Lichtimpulse aktivieren oder hemmen. Die Methode heißt Optogenetik.Für die Wissenschaft ist das ein gewaltiger Fortschritt. Forschende können damit untersuchen, welche Nervenzellen beispielsweise an Erinnerungen, Gefühlen oder Bewegungen beteiligt sind. Die Erkenntnisse könnten langfristig auch für die Behandlung von Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie wichtig werden. Erste medizinische Anwendungen werden bereits in klinischen Studien untersucht.Die Verbindung zwischen Hegemann und Regensburg ist keineswegs nur ein Kapitel Wissenschaftsgeschichte. Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem Wechsel an die Humboldt-Universität zu Berlin arbeitet der Nobelpreisträger eng mit Regensburger Forschenden zusammen.Eine besondere Rolle spielt dabei das Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy (RUN). Das interdisziplinäre Forschungszentrum verbindet Physik, Chemie und Biologie, um extrem schnelle Vorgänge auf kleinsten räumlichen Skalen sichtbar und verständlich zu machen. Hegemann begleitet die Einrichtung seit ihrer Gründung als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats und ist unmittelbar an Forschungsprojekten beteiligt.Auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren von der Zusammenarbeit. In aktuellen Projekten untersuchen Regensburger Forschungsteams gemeinsam mit Hegemann weiterhin lichtempfindliche Proteine und deren Funktionsweise.Dass Regensburg eine wichtige Station auf dem Weg zum Nobelpreis war, erfüllt auch Universitätspräsident Professor Udo Hebel mit Stolz. "Gleichzeitig sind wir Professor Hegemann für seine anhaltende Verbundenheit und Zusammenarbeit mit unserer Universität auch nach seinem Wechsel an die Humboldt-Universität sehr dankbar", so Hebel. Aktuelle Reportage 29.10.2026 Pressekontakt: Powered by NewsWork GmbH Chefredaktion: Jens Henning-Billon Dechbettener Straße 28 93049 Regensburg Telefon: + 49 (0) 175 7111667 •••@••• www.obx-news.de Sie möchten keine aktuellen Reportagen von Powered by NewsWork GmbH mehr erhalten? Einfach hier abmelden! Die komplette Reportage mit Foto in Druckqualität zum kostenlosen Download und zur honorarfreien redaktionellen Verwendung finden Sie im Internet unter www.obx-news.de