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Betreff: Niederbayerns Wirtschaft schöpft Hoffnung

Presse-Information - Niederbayerns Wirtschaft schöpft Hoffnung body { margin:0px; padding:0px; background-color:#dddddd; font-family:Arial; font-size:12px; } img { border:0px; text-decoration:none; padding:0px; margin:0px; } a { border:0px; } table, table td { border-collapse: collapse; } h1, .h1{ color:#202020; display:block; font-size:28px; font-weight:bold; line-height:110%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h2, .h2{ color:#202020; display:block; font-size:28px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h3, .h3{ color:#202020; display:block; font-size:26px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h4, .h4{ color:#202020; display:block; font-size:20px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } h5, .h5{ color:#202020; display:block; font-size:16px; font-weight:bold; line-height:100%; margin-top:0; margin-right:0; margin-bottom:10px; margin-left:0; text-align:left; } .obx { border: 1px solid #202020; color:#202020; display:block; font-size:14px; font-weight:bold; } .preheaderContent a:link, a, a:visited, .preheaderContent a:visited, /* Yahoo! 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Passau (obx) - Ein Hoffnungsschimmer für Niederbayerns Wirtschaft, aber noch lange kein Grund zum Aufatmen: Nach mehreren Rückschlägen seit Jahresbeginn zeigt die Konjunktur im Herbst erstmals wieder nach oben. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser, auch die Investitionsbereitschaft wächst. Doch die Zuversicht hat Grenzen: Viele Betriebe rechnen weiterhin mit schwierigen Monaten - und mit weniger Beschäftigten. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern. "Eine Verbesserung sehen die Unternehmen vor allem für den Moment, für ihre aktuelle Geschäftslage", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner. Der Blick nach vorne bleibe dagegen von Skepsis geprägt. Seit knapp fünf Jahren entwickle sich die niederbayerische Wirtschaft unterdurchschnittlich. Von einer echten Aufbruchstimmung könne deshalb keine Rede sein.Besonders deutlich wird die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt. Während eine knappe Mehrheit der Betriebe ihre Investitionen ausweiten möchte, planen nur acht Prozent zusätzliche Einstellungen. Mehr als doppelt so viele Unternehmen rechnen dagegen mit einem Stellenabbau. "Der Fachkräftemangel ist in manchen Branchen aktuell kein Thema mehr", sagt Schreiner. Eine Entwicklung, die noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar schien.Besonders angespannt ist die Situation im Handel. Dort sind die Beschäftigungspläne auf den niedrigsten Stand seit dem Corona-Schock 2020 gefallen. Auch das bevorstehende Weihnachtsgeschäft lässt die Händler kaum auf bessere Zeiten hoffen. In der Industrie hellt sich die Stimmung zwar erneut auf, doch viele Produktionsanlagen sind weiterhin nicht ausreichend ausgelastet. Besonders der Maschinenbau steht unter Druck. Entsprechend zurückhaltend bleiben die Unternehmen bei Investitionen und Neueinstellungen.Etwas freundlicher präsentiert sich die Dienstleistungsbranche. Hier ist die Geschäftslage insgesamt stabil, die Investitionsbereitschaft sogar höher als in den anderen Wirtschaftszweigen. Vor allem Banken und Versicherungen melden gute Zahlen. Anders sieht es in der Transport- und Logistikbranche aus, die unmittelbar von der schwachen Nachfrage aus Industrie und Handel betroffen ist.Für IHK-Präsident Thomas Leebmann ist die Botschaft der Umfrage eindeutig: Die Wirtschaft brauche jetzt vor allem bessere Rahmenbedingungen. "Die zu hohen Arbeits- und Energiekosten sind weiterhin die größten Belastungen für unseren Standort. Und beide Posten gehen immer weiter nach oben statt nach unten", warnt Leebmann.Seine Forderung an die Politik: Kosten senken, Bürokratie abbauen, Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Infrastruktur modernisieren. Hinzu kommen flexiblere Arbeitszeitregelungen und stabile Sozialversicherungsbeiträge. Auch das Erstarken reformkritischer Kräfte bei den jüngsten Wahlen sehen die befragten Unternehmen als Risiko. Ob aus den ersten positiven Signalen tatsächlich ein nachhaltiger Aufschwung wird, bleibt damit offen. Aktuelle Reportage 26.10.2026 Pressekontakt: Powered by NewsWork GmbH Chefredaktion: Jens Henning-Billon Dechbettener Straße 28 93049 Regensburg Telefon: + 49 (0) 175 7111667 •••@••• www.obx-news.de Sie möchten keine aktuellen Reportagen von Powered by NewsWork GmbH mehr erhalten? Einfach hier abmelden! Die komplette Reportage mit Foto in Druckqualität zum kostenlosen Download und zur honorarfreien redaktionellen Verwendung finden Sie im Internet unter www.obx-news.de