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Betreff: Medieninfo 684/2025: OB: „Unser Finanzreferent hat eine Meisterleistung vollbracht"

Medieninformation 684 / 2025 20.11.2025 OB: „Unser Finanzreferent hat eine Meisterleistung vollbracht“ Dem Bamberger Stadtrat liegt ein ausgeglichener Haushaltsplan für 2026 vor Viele Städte in Deutschland schaffen es nicht, Bamberg schon: Der Finanzreferent Bertram Felix hat in einer Sondersitzung des Bamberger Stadtrats einen ausgeglichenen Haushaltsentwurf 2026 vorgelegt. Angesichts der allgemeinen Entwicklungen der Finanzlage in der Bundesrepublik spricht Oberbürgermeister Andreas Starke von einer „Meisterleistung“. Denn: „Wir bleiben handlungsfähig und gehen keine finanzpolitischen Risiken ein.“ Der Gesamthaushalt umfasst 424,2 Millionen Euro und ist seriös kalkuliert. Trotz der zunehmenden Pflichtausgaben vor allem im Bereich der Jugendhilfe und steigender Personalkosten bleiben wesentliche Leistungen bestehen. „Das ist der erfolgreiche Schlüssel, um den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft sicherzustellen“, so OB Starke. Der Verwaltungshaushalt wächst auf 320,1 Millionen Euro, wobei die Personalkosten mit 99,1 Millionen Euro den größten Ausgabeposten darstellen. Erschwert wurde die Aufstellung des Haushalts durch externe Einflüsse wie die um 5,7 Millionen steigende Bezirksumlage (33,4 Millionen Euro) und die um 2,9 Millionen Euro gesunkene Schlüsselzuweisungen (42,0 Millionen Euro). Dabei haben sich beide Kennzahlen zuletzt noch deutlich besser entwickelt, als noch vor einem Monat befürchtet. Trotzdem kann der Verwaltungshaushalt nur mit einer Zuführung von 15,8 Millionen Euro aus dem Vermögenshaushalt ausgeglichen werden. „Diese Mittel kommen direkt aus der Haushaltsausgleichrücklage ebenso wie weitere 10 Millionen Euro für den Vermögenshaushalt“, erklärt Bertram Felix. Starke stellte fest, dass „den Städten von Bund und vom Land Aufgaben übertragen werden, ohne das erforderliche Geld zur Verfügung zu stellen. Das ist die Ursache für die knappen Kassen in der kommunalen Familie.“ Unterstützungsfonds bleiben bestehen Trotz des Sparhaushalts bleiben wichtige Elemente erhalten: Die drei Unterstützungsfonds mit je 50.000 Euro für soziale und kulturelle Projekte bekräftigen den positiven Gestaltungswillen der Stadt. Außerdem werden die vier Globalbudgets für Kultur, Sport, Jugend und Soziales nicht angetastet. Insgesamt stehen 81,2 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung. Finanziert werden unter anderem der Bau einer Grünbrücke im Stadtwald, verschiedene Baumaßnahmen und Erweiterungen an Schulen, zahlreiche Straßensanierungen und die Gestaltung des Lorenz-Krapp-Parks und des Willy-Brandt-Platzes. Ein Blick auf die Verpflichtungsermächtigungen zeigt, welche Herausforderungen in den kommenden Jahren noch auf die Stadt warten. Allein 80 Millionen Euro muss die Stadt für den Bahnhaushalt vorhalten, um die aus den Kreuzungsvereinbarungen mit der Bahn resultierenden Aufgaben erfüllen zu können. Ein großer Fokus wird erneut auf die Schulen gelegt. „Das ist unsere klare Priorität“, betonte der Oberbürgermeister: So sind für die Erweiterung der Rupprechtschule 1,8 Millionen Euro und für die Sanierung der Graf-Stauffenberg-Schule 1,5 Millionen Euro eingeplant. Die Trimbergschule wird für 4,7 Millionen Euro erweitert und ertüchtigt, um die Ganztagsbetreuung zu sichern und die wachsenden Schülerzahlen zu bewältigen. Die Baumaßnahme an der Wunderburgschule, die mit rund 9 Millionen Euro zu Buche schlägt, wird auch im Jahr 2026 fortgeführt. Über die Umlage im Verwaltungshaushalt an den Zweckverband werden auch der Ersatzneubau für das Dientzenhofer-Gymnasium und die Erweiterung des ETA-Hoffmann-Gymnasiums ermöglicht. Auch für die Kita-Offensive sind im Entwurf 700.000 Euro vorgesehen und weitere Verpflichtungsermächtigungen über 15 Millionen Euro. Diese „gewaltigen Kraftanstrengung unterstützt unsere Bildungslandschaft und hilft den Familien“, so Starke. „Nicht zu Lasten der nachfolgenden Generationen“ Finanzreferent Felix ordnet den Haushaltsplan für 2026 ein: „In einer extrem schwierigen Situation ist es uns gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, ohne uns zu Lasten von nachfolgenden Generationen zu überschulden oder die Globalbeträge zu reduzieren. Allerdings muss die Stadtverwaltung dafür bei den Sachaufwendungen sparen.“ Die Stadtspitze ist sich vollkommen einig: „An dem konsequenten Sparkurs, vor allem in der Verwaltung, führt kein Weg vorbei“, unterstrich Starke. Die Stadträte beraten nun im Finanzsenat ab 3. Dezember über den Entwurf. Der finale Haushaltsplan soll dann in der Vollsitzung am 10. Dezember verabschiedet werden, ehe er der Regierung von Oberfranken zur Genehmigung vorgelegt wird. Mit

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