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Betreff: PM Stadt - Fritz Koenigs "Kleine Kugelkaryatide V" im Gymnasium Seligenthal
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Fritz Koenigs „Kleine Kugelkaryatide V“ macht derzeit Station im
Gymnasium Seligenthal. Mehr dazu in untenstehender Pressemitteilung, um
deren Veröffentlichung wir herzlich bitten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Stefanie Platzek
Hauptamt I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Altstadt 315
84028 Landshut
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PRESSEMITTEILUNG
Kunst trifft Klassenzimmer
Fritz Koenigs „Kleine Kugelkaryatide V“ macht Station im Gymnasium
Seligenthal
Das Gymnasium der Schulstiftung Seligenthal ist derzeit um ein
Kunstwerk reicher: Am vergangenen Dienstag wurde die Skulptur „Kleine
Kugelkaryatide V“ (1968) von Fritz Koenig als befristete Leihgabe der
Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung in der Galerie aufgestellt. „Ziel dieser
Aktion in Kooperation mit den Schulen ist die gezielte Vermittlung von
Leben und Werk Fritz Koenigs an eine Generation, die den Künstler nicht
mehr persönlich als aktives Mitglied der Landshuter Gesellschaft
wahrgenommen hat“, sagte Benedikt Schramm, Leiter der Abteilung Kultur
der Stadt Landshut, bei der Übergabe.
Zusammen mit Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt, und
Noemi Frattini vom KOENIGmuseum übergab Schramm das Modell in einer
kleinen Feierstunde an Schulleiterin Ursula Weger. Das Modell für
Koenigs Hauptwerk „Große Kugelkaryatide N.Y.“ (1968-71) wandert im
Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Fritz Koenig“ innerhalb von sechs
Monaten durch drei Schulen. Die Abteilung FOS am Marienplatz beheimatete
die Plastik bis Ende Januar. Als dritte Station folgt ab April 2025 das
Hans-Carossa-Gymnasium Landshut.
„Fritz Koenig hätte im vergangenen Jahr sein 100. Geburtstag gefeiert,
ein willkommener Anlass, eine bedeutende Persönlichkeit zu würdigen und
gerade die jüngere Generation mit seinem Werk bekannt zu machen“, sagte
Schramm. Auch Ursula Weger betonte in ihrer Begrüßung die ästhetische
Bildung: Die Schulung der Wahrnehmung sei gerade in diesem visuellen
Zeitalter sehr wichtig.
Koenigs Kunstwerk erweist sich in den verschiedenen
Bildungseinrichtungen als äußerst anschlussfähig, sind sich Schreiber
und Frattini einig. Das aktuelle Projekt macht die international
bedeutende Geschichte der „Großen Kugelkaryatide N.Y.“, die fast 30
Jahre lang auf der Plaza zwischen den Zwillingstürmen des World Trade
Centers in New York stand und durch die Beschädigungen der Anschläge vom
11. September 2001 zum Mahnmal wurde, direkt vor Ort für die
Schulgemeinschaft greifbar. So kann die Skulptur nicht nur im
Kunstunterricht als bildhauerisches Werk analysiert und bearbeitet
werden.
Die Karyatide birgt aufgrund ihres ursprünglichen Aufstellungsortes und
durch die Ereignisse rund um 9/11 eine historische Dimension, und eignet
sich damit besonders, um zeitgeschichtliche Zusammenhänge zu vermitteln.
Im Rahmen der Aktion erhalten die Schulen Booklets, die entsprechend der
Lehrplaninhalte der Fächer Kunst, Geschichte und Englisch für den
Unterricht durch die Museen der Stadt gestaltet wurden. Darin werden die
zentralen Hintergründe zur Entstehung, Bedeutung und Geschichte von
Fritz Koenigs weltweit bekanntestem Werk, abgestimmt auf die
lehrplanrelevanten Inhalte, beleuchtet.
Foto:
Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)
Bildtext:
Schulleiterin Ursula Weger (links neben der Vitrine), Benedikt Schramm,
Leiter der Abteilung Kultur der Stadt Landshut (hinten rechts neben der
Vitrine), Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt, und Noemi
Frattini vom KOENIGmuseum sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums
Seligenthal bei der Übergabe des Kunstwerks.
Die „Kleine Kugelkaryatide V“ von Frit
z Koenig.