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Von: Redaktion Gunzenhausen
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Betreff: Presseinformation: Sicher von A nach B kommen – neue Rollatorspur im Gunzenhäuser Ortsteil Wald
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich darf Ihnen nachfolgende Presseinformation mit der Bitte um Veröffentlichung übermitteln.
Fotocredit: Stadt Gunzenhausen/Jan Kretzer
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Nr. 223/2026
Sicher von A nach B kommen – neue Rollatorspur im Gunzenhäuser Ortsteil Wald
Wo früher historisches Kopfsteinpflaster zwar für malerische Optik sorgte, aber für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Handicap oder Eltern mit Kinderwagen eine echte Hürde darstellte, herrscht im Gunzenhäuser Ortsteil Wald nun neue Leichtigkeit. Vor der Kirche ersetzt eine frisch angelegte Rollatorspur den mühsamen Weg über die unebenen Steine. Das alte Pflaster, das durch Witterung und jahrzehntelange Erosion zusätzlich an Stabilität verloren hatte, verhinderte einen sicheren Stand. „Gerade im öffentlichen Raum muss Bewegung ohne Einschränkung möglich sein“, betonte Erster Bürgermeister Matthias Hörr. „Dazu gehören ein sicherer Stand und Wege ohne Hindernisse. Eine Rollatorspur erschien uns eine praktikable und stolperfreie Lösung, die sich zudem optisch gut ins Ortsbild integriert.“
Im fachlichen Austausch mit Julia Braun, ehrenamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung in der Stadt Gunzenhausen, wurde die Rollatorspur durch das Gunzenhäuser Stadtbauamt geplant und umgesetzt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 55.000 Euro. „Barrierefreiheit ist für uns kein Schlagwort, sondern Verpflichtung“, ergänzt Jan Kretzer aus dem städtischen Bauamt. „Um die Teilhabe aller Menschen am Verkehrsgeschehen zu ermöglichen, suchen wir immer nach Verbesserungspotential, auch bei bestehender Infrastruktur. Rollatorspuren erleichtern den Gang und, was oft vergessen wird, helfen Sehbehinderten bei der Orientierung.“
Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Experten der Firma Wagner aus Unterwurmbach, die die Maßnahme in nur einer Woche hochwertig und unkompliziert abschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 55.000 Euro. Ein besonderer Dank gilt dem ehemaligen Walder Ortssprecher Gerald Brenner, dessen langjähriges Engagement für eine Aufwertung des Gehwegs maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat. Und die gute Nachricht für die Walder Bewohner endet hier nicht, denn die Stadt Gunzenhausen plant bereits die nächste Etappe und möchte die Rollatorspur im kommenden Jahr in Richtung Kindergarten erweitern.
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