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Betreff: Pressemitteilung: Start für die Kommunalen Wärmeplanung
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei eine Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung:
Startschuss für die kommunale Wärmeplanung
Wie kann die Wärmeversorgung in Olching künftig verlässlich und langfristig tragfähig organisiert werden? Mit dieser Frage befasst sich die kommunale Wärmeplanung, die nun offiziell gestartet ist. Beim gemeinsamen Auftakt haben die Stadt Olching, die Stadtwerke Olching und die Energieagentur KLIMA³ die Ziele und nächsten Arbeitsschritte abgestimmt.
Zunächst wird untersucht, wie heute in Olching geheizt wird, wo besonders hohe Wärmebedarfe bestehen und welche lokalen und erneuerbaren Wärmequellen künftig genutzt werden können. Darauf aufbauend soll der Wärmeplan für die einzelnen Gebiete mögliche Versorgungswege aufzeigen - etwa über Wärmenetze oder dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen.
"Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wie sie ihr Gebäude in Zukunft beheizen können und ob für sie ein Anschluss an das Wärmenetz infrage kommt", sagt Erster Bürgermeister Maximilian Gigl. "Die Wärmeplanung wird nicht jede Entscheidung sofort beantworten können. Sie soll aber möglichst konkret und nachvollziehbar zeigen, welche Lösungen in den verschiedenen Teilen unserer Stadt realistisch sind."
Mit dem bestehenden Wärmenetz und der Wärme aus dem Müllheizkraftwerk Geiselbullach verfügt Olching bereits über eine wichtige Ausgangsbasis. Untersucht werden Möglichkeiten zur Verdichtung und Erweiterung des Netzes sowie zusätzliche Wärmequellen wie Geothermie und sogenannte Umweltwärme, also beispielsweise Wärme aus Luft, Grundwasser oder Gewässern. Für andere Teile des Stadtgebiets werden dezentrale Versorgungslösungen betrachtet.
Die Stadtwerke Olching bringen ihre Kenntnisse der vorhandenen Infrastruktur, des Netzbetriebs und der bisherigen Ausbauplanungen in den Prozess ein. "Wir können wichtige Erfahrungen und Kennzahlen aus dem laufenden Betrieb beisteuern und so dazu beitragen, mögliche Entwicklungen des Wärmenetzes realistisch einzuordnen", erklärt Thomas Grulke, Geschäftsführer der Stadtwerke Olching.
KLIMA³ übernimmt die Projektleitung und die fachliche Gesamtkoordination. Gebäude-, Verbrauchs-, Netz- und Infrastrukturdaten werden zusammengeführt und räumlich ausgewertet.
Der Wärmeplan trifft dabei keine Entscheidung für ein einzelnes Gebäude. Er zeigt auf, welche Versorgungsmöglichkeiten in einem Gebiet grundsätzlich infrage kommen. Welche Heizung für ein konkretes Gebäude geeignet ist, hängt weiterhin vom Zustand und Wärmebedarf des Hauses, der vorhandenen Technik und davon ab, welche Lösungen für das einzelne Gebäude tatsächlich möglich und sinnvoll sind.
Im weiteren Projektverlauf werden weitere Fachakteure eingebunden - etwa Netzbetreiber, größere Wärmeverbraucher, Wohnungswirtschaft, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Über Zwischenergebnisse und Beteiligungsmöglichkeiten wird die Stadt rechtzeitig informieren.
Bildunterschrift:
Gemeinsamer Auftakt zur kommunalen Wärmeplanung in Olching: v.l.n.r.: Fridolin Felsche (SWO, Technischer Leiter), Erster Bürgermeister Maximilian Gigl, Thomas Grulke (Geschäftsführer SWO), Dr. Edigna Kessel (Wirtschaftsförderung, Mobilität und Energie, Stadt Olching), Markus Brunnhuber (Bauamtsleiter Stadt Olching), Marie Hüneke (Projektleiterin Klima3), Andreas Weigand (Geschäftsführer Klima3), Amelie Schreiber (SWO)
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