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Waldkraiburger Bürgermeister zieht erste Bilanz zu laufenden Projekten
Der Waldkraiburger Bürgermeister zog nach 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz.
Er sprach dabei über laufende Projekte und angestoßene Vorhaben.
In der Bilanz standen laut Pressemitteilung mehrere Themen im Mittelpunkt.
Dazu zählten mehr Transparenz, ein intensiverer Bürgerdialog und Impulse für die Innenstadt.
Außerdem nannte der Bürgermeister Planungen zu Wohnen, Wirtschaft, Sauberkeit und Kinderbetreuung.
Weitere Themen waren Mobilität und Klima.
Mehr Transparenz und direkter Austausch
Die Stadt plant eine neue Internetseite.
Die Seite soll voraussichtlich im Herbst freigeschaltet werden.
Dort soll ein Transparenz-Dashboard entstehen.
Das Dashboard soll wichtige Projekte mit Bearbeitungsstand zeigen.
Es soll dafür je nach Möglichkeit Zeitpläne enthalten.
Es soll außerdem Kosten und weitere Informationen darstellen.
Zusätzlich soll es eine digitale Feedbackmöglichkeit geben.
Bürger sollen damit Anregungen, Lob, Kritik und Ideen senden.
Die Stadt will auch Informationen zu Stadt-Themen ausbauen.
Geplant ist eine neue Rubrik in der Stadtinfo zu wichtigen Projekten.
Die Rubrik soll Entscheidungen und Entwicklungen zeigen.
Die Informationskästen in den Ortsteilen sollen wieder regelmäßig bestückt werden.
Die Stadt teilte mit, dass erste Stadtteilgespräche bereits stattfanden.
Die Gespräche stießen laut Stadt auf große Beteiligung.
Das Format soll deshalb dauerhaft in allen Stadtteilen fortgeführt werden.
Zum Themenfeld Mobilität liegt bereits ein Beteiligungsprozess vor.
Den Rückblick dazu bietet der frühere Beitrag zum Öffentlichkeitstermin zum Verkehrsentwicklungsplan.
Stadtentwicklung und Wohnraum
Das Stadtentwicklungskonzept ISEK bleibt laut Mitteilung das Leitbild.
ISEK steht für integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept.
Die Stadt will das Konzept an neue Rahmenbedingungen anpassen.
Zu diesen Rahmenbedingungen zählen Wärmeplanung, Klimaanpassung und Hitzeschutz.
Die Stadt will das Konzept weiterentwickeln.
Die Stadt will zudem schneller und effizienter bauen lassen.
Dazu initiiert sie einen Arbeitskreis mit dem Namen „Bauturbo“.
Auch der Stadtrat soll sich mit den neuen Möglichkeiten befassen.
Das Ziel ist ein gesteuertes und behutsames Wachstum.
Dieses Wachstum soll mit Straßen, Schulen und Kindertagesstätten vereinbar bleiben.
Es soll außerdem die weitere städtische Infrastruktur berücksichtigen.
Wirtschaft und Arbeitsplätze
In den ersten 100 Tagen nennt die Stadt mehrere Schwerpunkte.
Diese Schwerpunkte waren die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
Außerdem ging es um die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts.
Der Bürgermeister führte zahlreiche Gespräche mit örtlichen Unternehmen.
Dazu zählten Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe und die Aktionsgemeinschaft.
Weitere Unternehmensgespräche seien bereits vereinbart.
Weitere Gespräche seien außerdem in Planung.
Der Bürgermeister will den Austausch mit der Wirtschaft dauerhaft etablieren.
So sollen Herausforderungen frühzeitig erkannt werden.
So will die Stadt Entwicklungsmöglichkeiten gemeinsam ausloten.
Innenstadt und Stadtleben
Für die Belebung der Innenstadt stellte die Stadt laut Pressemitteilung Weichen.
Die Stadt plant Gespräche mit der Aktionsgemeinschaft.
Außerdem soll es Gespräche mit Gastronomie und Vereinen geben.
Weitere Akteure sollen in die Gespräche einbezogen werden.
Die Gespräche sollen die Basis für neue Veranstaltungen bilden.
Sie sollen auch gemeinsame Projekte ermöglichen.
Für 2027 plant die Stadt „Sommer zieht durch die Stadt“ neu.
Die Veranstaltung soll auf dem Stadtplatz stattfinden.
Das Konzept soll erweitert werden.
Die Beteiligung der Vereine soll stärker werden.
Der Christkindlmarkt soll auf den Stadtplatz zurückkehren.
Der Markt soll laut Mitteilung weiterentwickelt werden.
Der Stadtrat beschloss außerdem eine Änderung für die Außengastronomie.
Der Bürgermeister stellte dafür einen Antrag.
Der Stadtrat setzte die Sperrstunde für Außengastronomie bis Ende September.
Die Sperrstunde soll um 23 Uhr gelten.
„Waldkraiburg bleibt fit“ ist ein neues Sportangebot.
Das Angebot entsteht gemeinsam mit Verwaltung und Vereinen.
Dazu kommen Institutionen und ein Sponsor.
Das Sportangebot ist kostenlos.
Es findet jeden Donnerstag im Stadtpark statt.
Die Stadt erfasste zudem Leerstände in der Innenstadt.
Die Stadt führte erste Gespräche mit Eigentümern.
Parallel liefen Gespräche über Start-ups und neue Geschäftsideen.
Die Stadt wollte damit Ideen nach Waldkraiburg holen.
Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit
Die Stadt nannte mehrere Maßnahmen für Sauberkeit und Ordnung.
Ein digitaler Mängelmelder soll mit dem Abfallwirtschaftsamt Mühldorf entstehen.
Der Mängelmelder soll künftig Meldungen ermöglichen.
Er soll unter anderem Müllablagerungen erfassen können.
Er soll auch defekte Beleuchtung aufnehmen können.
Er soll Vandalismus ebenfalls melden können.
Die Stadt will öffentliche Mülleimer erfassen.
Sie will zusätzliche Behälter beschaffen.
Außerdem will die Stadt bestehende Mülleimer besser sichtbar machen.
Die Stadt will Parkbänke reinigen und streichen.
Sie will öffentliche Plätze intensiver pflegen.
Sie will wilde Müllablagerungen konsequent beseitigen.
Die Stadt sagte, dass Ehrenamtliche sich beteiligen.
Ehrenamtliche kümmern sich demnach um Parkbänke und Bushaltestellen.
Weitere Freiwillige seien willkommen.
Ab September plant die Stadt Aktionstage zum Thema Müll in Kindergärten.
Außerdem plant die Stadt weitere Müllsammelaktionen.
Seit Juli können Hundebesitzer kostenlos Hundekotbeutel im Rathaus erhalten.
Beim Thema Sicherheit installierte die Stadt am Bahnhof eine Videoüberwachung.
Die Stadt prüft weitere mögliche Standorte.
Kinderbetreuung und Jugendbeteiligung
Die Stadt will ein nachhaltiges Kinderbetreuungskonzept erstellen.
Sie führte dazu intensive Gespräche mit Schulleitungen.
Sie sprach außerdem mit Trägern und Leitungen von Kindertageseinrichtungen.
Die Stadt erfasst außerdem Betreuungsplätze, Kapazitäten und Bedarfe.
Die Stadt will künftige Bedarfe frühzeitig erkennen.
Die Stadt will Familien Planungssicherheit geben.
Die Stadt will außerdem die Beteiligung junger Menschen ausbauen.
Gemeinsam mit dem Jugendparlament plant die Stadt ein Jugendforum.
Das Jugendparlament arbeitet mit der Stadtverwaltung zusammen.
Es arbeitet außerdem mit dem Jugendreferent an einem Konzept.
Mobilität, Infrastruktur, Klima und Energie
Die Stadt will Maßnahmen zur Verkehrssicherheit Schritt für Schritt umsetzen.
Grundlage dafür soll der Verkehrsentwicklungsplan sein.
Die Stadt prüft bekannte Gefahrenstellen./p