Wenn Jung und Alt Fasching feiern
Vorschulkinder und Senioren tauschen sich im Hermann-Keßler-Stift über Kostüme und Erinnerungen aus – generationenübergreifende Aktionen stärken Empathie und Gemeinschaft

Der jüngste Besuch der Vorschulkinder aus der städtischen Kindertagesstätte Kunigundenkita im Laufer Pflegeheim Hermann-Keßler-Stift sorgte für fröhliche Stimmung und bereichernde Begegnungen zwischen Generationen. Im Mittelpunkt standen Gespräche rund um die Faschingszeit – und besonders um die Frage, wie sich Kostüm-Trends im Wandel der Zeit verändert haben.
Gemeinsame Erinnerungen und generationsübergreifender Austausch
Die Kinder lauschten gespannt den Geschichten der älteren Bewohnerinnen und Bewohner: Welche Verkleidungen waren früher beliebt? Was tragen Kinder heute am liebsten im Fasching? Im Gespräch wurde ein lebendiger Austausch sichtbar, der sowohl Erinnerungen weckte als auch das Interesse der Kinder für die Vergangenheit beflügelte.
In heiterer Atmosphäre entstanden so nicht nur humorvolle Vergleiche, sondern auch echte Verbindungen zwischen den Generationen.
Regelmäßige Aktionen im Jahresverlauf stärken Beziehungen
Der Kontakt zwischen Kita und Pflegeheim ist längst keine einmalige Aktion. Über das ganze Jahr hinweg finden vielfältige Initiativen statt, um die Begegnungen zu fördern. Zu Ostern bemalen Kinder und Senioren gemeinsam Eier. Im Sommer, kurz vor der Einschulung, werden moderne Schultaschen mit jenen aus vergangenen Zeiten verglichen – ein weiteres Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart auf spielerische Weise zusammengebracht werden.
Mehr als nur ein Besuch: Pädagogischer Wert von Begegnungen
Stefanie Katerski, die Leitung der Kindertagesstätte, hebt den besonderen Wert dieser Treffen hervor:
"Sie fördern die Empathie und soziale Kompetenz der Kinder, stärken ihre Kommunikationsfähigkeit und schaffen ein Bewusstsein für Vergangenheit und gesellschaftlichen Wandel. Gleichzeitig vermitteln sie Wertschätzung und Respekt gegenüber älteren Generationen. Der Austausch zwischen Kindern und Senioren verbindet unterschiedliche Lebenswelten, schafft gegenseitiges Verständnis und ermöglicht wertvolle gemeinsame Erfahrungen."
Abschluss mit bleibenden Eindrücken
Der Abschied fiel dann sichtlich schwer: Die Vorschulkinder winkten den Seniorinnen und Senioren zum Abschied – mit einem Lächeln, aber auch der Vorfreude auf weitere gemeinsame Aktionen im Jahr.
Solche generationenübergreifenden Treffen zeigen, wie wertvoll der Austausch und das gegenseitige Verständnis zwischen Jung und Alt für die Gesellschaft sind. Die Begegnungen schaffen bleibende Erinnerungen, fördern Respekt und lassen beide Seiten voneinander lernen.
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