Positive Bilanz zu Fürths Entwicklung in der fünften Amtszeit von Thomas Jung
Stadt nennt Fortschritte bei Sanierungen, Bauprojekten sowie Verkehr und Arbeitsmarkt – finanziell sieht sich Fürth stabil aufgestellt

100 Tage nach Beginn seiner fünften Amtszeit zieht Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung eine positive Bilanz. Nach Angaben der Stadt haben sich in mehreren Bereichen Entwicklungen ergeben, die aus Sicht des Rathauses für Stabilität und Fortschritte in Fürth sprechen.
Sanierungen, Infrastruktur und Bauprojekte
Zu den jüngsten Entwicklungen zählt die Wiedereröffnung des „Felsenkellers“ im Stadtwald nach einer aufwendigen Sanierung. Auch das Hotel Pyramide sowie das NH-Hotel in der Innenstadt sind wieder in Betrieb.
Im Verkehrsbereich wurde ein neuer Radweg am Scherbsgraben geschaffen, der die Verbindung zwischen Dambach und Innenstadt erleichtern soll. Zudem wurde die untere Königstraße zwischen Maxbrücke und Obstmarkt zur Fahrradstraße.
Planmäßig weiter laufen nach Angaben der Stadt die Großbaustellen am Helene-Lange-Gymnasium, am Heinrich-Schliemann-Gymnasium und am Klinikum. Hinzu kommen umfangreiche Baumaßnahmen privater Investoren, unter anderem am Woolworth-Gebäude.
Arbeitsmarkt und Einzelhandel
Als wichtiges Signal für den Arbeitsmarkt wertet die Stadt die Entwicklung bei Siemens. Am Standort Fürth arbeiten demnach weitere 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus dem aufgelösten Betrieb in Nürnberg-Mohrenbrunn nach Fürth gewechselt sind.
Zugleich verweist die Stadt darauf, dass Fürth weiterhin von größeren Insolvenzen und Betriebsschließungen verschont bleibe. Auch bei den Arbeitslosenzahlen gebe es keine negativen Entwicklungen.
Im Einzelhandel sollen neue Geschäfte im Flair sowie der Umzug von Schuh Mücke in das innerstädtische Einkaufszentrum für zusätzliche Impulse sorgen. Ergänzend dazu nennt die Stadt die „City Macher“-Kampagne als erfolgreichen Beitrag zur Stärkung des Handels.
Platzierung bei Daseinsvorsorge
Bei einer Umfrage unter mehr als 10.000 Städten und Gemeinden erreicht Fürth nach Angaben der Stadt Platz 14 im Bereich Daseinsvorsorge.
Kultur, Bildung und Freizeit
Im kulturellen und kommunalen Bereich hebt die Stadt mehrere Entscheidungen und Investitionen hervor. So wird der Vertrag mit der Musikschule um weitere fünf Jahre verlängert.
Außerdem baut Fürth ein neues Hallenbad. Für die Sanierung des Stadttheaters wendet die Stadt nach eigenen Angaben über vier Millionen Euro auf. Auch das Rundfunkmuseum wird komplett umgebaut.
Haushalt und Rücklagen
Finanziell sieht sich Fürth weiterhin stabil aufgestellt. Die Stadt verfügt nach eigenen Angaben über einen genehmigten Haushalt ohne Auflagen. Zudem seien die Rücklagen noch einmal auf nun 162 Millionen Euro erhöht worden.
Für die Jahresrechnung 2025 weist die Stadt einen Überschuss von fünf Millionen Euro aus. Aus Sicht des Rathauses sorgt dies für finanzpolitische Stabilität; auch ein genehmigungsfähiger Haushalt für 2027 stehe in Aussicht.
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