Fürth setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

One Billion Rising Tanzaktion am 3. Februar mit Musik und Solidarität im Adenauerpark

Von Neues aus Fürth

Gewalt an Frauen ist ein globales Problem, das laut aktuellen Daten jede dritte Frau betrifft. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und Solidarität zu zeigen, haben die Gleichstellungsbeauftragte und das Frauenforum in Fürth zu einer besonderen Aktion im Rahmen der internationalen Bewegung „One Billion Rising“ eingeladen.

Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen

Die weltweite Kampagne „One Billion Rising“ setzt ein Zeichen für Respekt und Rechte von Mädchen und Frauen. Ziel ist es, eine Milliarde Menschen zum Handeln zu bewegen und Gewalt gegen Frauen zu beenden. Auch in Fürth wird diese Botschaft auf kreative und eindrucksvolle Weise unterstützt: Am Freitag, 3. Februar, um 12 Uhr, findet am Musikpavillon in der Adenaueranlage (Fürther Freiheit) eine Tanzveranstaltung statt.

Das Programm bietet musikalische und tänzerische Beiträge, darunter:

  • Das Eva Frey Ensemble „Heartbeat on Mission“ von der Musikschule
  • Ulmentanz von Gabriele Danneil
  • Schottischer Tanz von Lorraine Cameron aus der Partnerstadt Paisley
  • Flashmob „Break the Chain“ von Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums
  • Hip-Hop Tanz von Angelina Noack-Glenz
  • Gemeinsamer Sirtaki als Abschluss
  • Unterstützt wird die Aktion durch zahlreiche Organisationen wie den Multikulturellen Frauentreff, Unabhängige Frauen, den Deutsch-Türkischen Frauenclub Nordbayern, Soroptimist International und den Weißen Ring Zukunftsräume e.V.

    Jetzt ist die richtige Zeit für den Pflanzenrückschnitt

    Die Stadt Fürth ruft alle Eigentümerinnen und Eigentümer dazu auf, ihre Bäume und Sträucher entlang der Grundstücksgrenzen zurückzuschneiden. Der Hauptgrund: Überwucherungen verdecken häufig Straßenlampen und Verkehrszeichen, was die Sicherheit im Straßenverkehr beeinträchtigt. Besonders gefährdet sind Rollstuhlfahrer, Kinder, Eltern mit Kinderwagen und sehbehinderte Menschen.

    • Regelmäßiger Rückschnitt ist Pflicht – entlang von Wohngrundstücken, Garagenhöfen, gewerblichen, landwirtschaftlichen Flächen und Brachgrundstücken.
    • Alle Eigentümer eines Grundstücks sind gleichermaßen für den Rückschnitt verantwortlich.
    • An Geh- und Radwegen ist eine lichte Höhe von mindestens 2 Metern, an Straßen von 4 Metern einzuhalten.
    • Der ideale Zeitraum für den Rückschnitt ist jetzt, da laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen dem 1. März und 30. September nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt sind. In Bayern gelten für das Pflanzen von Bäumen folgende Grenzabstände:

      • 50 Zentimeter bei niedrigen Bäumen
      • 2 Meter bei Bäumen, die höher als 2 Meter wachsen
      • Stadtarchiv: Aufruf zur Einreichung historischen Filmmaterials

        Das Stadtarchiv Fürth bewahrt bereits rund 200.000 Fotografien, die das Leben in der Stadt dokumentieren. Allerdings fehlt es an historischem Filmmaterial. Die Bevölkerung ist daher aufgerufen, Filmdokumente aus der Stadtgeschichte bis in die 1970er Jahre bereitzustellen.

        Gesucht werden Aufnahmen von besonderen Ereignissen und vom Alltag – ob Straßenbahnfahrten, Sportveranstaltungen oder Festlichkeiten. Für eine spätere Nutzung durch das Archiv ist entscheidend, dass der Urheber bekannt ist und die Rechte an die Stadt übergeben werden können. Das verwendete Filmmaterial spielt keine Rolle, so werden auch alte Videoformate und Filmrollen angenommen.

        Stadtmuseum: Vortrag zur Baugeschichte von St. Michael

        Am Dienstag, 25. Februar 2026, präsentiert das Stadtmuseum Fürth um 19 Uhr einen Vortrag von Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, ehemaliger Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg. Thematisiert wird die Baugeschichte der Stadtpfarrkirche St. Michael, ein zentrales Baudenkmal der Stadt.

        Bislang wurde angenommen, dass die unteren Langhaus-Teile romanisch geprägt sind und eine Vorgängerkirche nahe der Rednitz stand. Neue bauhistorische Untersuchungen stellen diese Sichtweise jedoch infrage. Aspekte wie Mauerwerk, Bearbeitungstechniken, Spuren mittelalterlicher Baukräne und das Dachwerk liefern neue Erkenntnisse, die eine Neubewertung erforderlich machen.

        Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, und gilt auch für den Besuch der Ausstellungen am Veranstaltungstag. Karten sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.

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