Erneut Rauchentwicklung am Hochstaufen: Weitere Überprüfungen geplant

Hinweis eines Bürgers löste am Montagabend eine erneute Kontrolle aus; die Bevölkerung soll den Hochstaufen, vor allem den Goldtropfsteig, vorerst meiden.

Erneute Rauchentwicklung am Hochstaufen

Am Hochstaufen ist erneut Rauchentwicklung festgestellt worden. Wie die Stadt Bad Reichenhall am Dienstag, 4. August 2026, mitteilte, hatten die Ergebnisse der Löscharbeiten und einer Befliegung mit Wärmebildkamera am Sonntag zunächst darauf hingedeutet, dass sich keine Glutnester mehr am Staufen befanden. Diese Einschätzung habe sich jedoch nicht bestätigt.

Auslöser für die erneute Überprüfung war laut Mitteilung der Hinweis eines Bürgers. Demnach wurde am Montagabend an der Brandstelle vom Wochenende wieder Rauchentwicklung erkannt. Noch am selben Abend wurde deshalb eine Befliegung mittels Drohne veranlasst. Die Aufzeichnungen der Wärmebildkamera zeigten den Angaben zufolge tatsächlich Auffälligkeiten.

Löscharbeiten am Dienstagvormittag

In der Folge wurde entschieden, am Dienstagvormittag erneut Hubschrauberflüge zu starten und Einsatzkräfte an die betroffene Stelle zu bringen. Die Flüge sollen nach Angaben der Stadt gegen 10.00 Uhr beginnen.

Derzeit sind Einsatzkräfte der Reichenhaller Feuerwehr, der Bergwacht und der Polizei im Bereich des Gablerhofes im Einsatz und mit Vorarbeiten beschäftigt. Dort ist auch die Straße gesperrt.

Bevölkerung soll auf Wanderungen verzichten

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, am heutigen Dienstag von Bergwanderungen auf den Hochstaufen Abstand zu nehmen. Insbesondere der Goldtropfsteig soll dringend gemieden werden.

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