Sperrzeiten und mobile Versorgung am Friedhof Lindau-Aeschach bei der Brunnenleitungssanierung
Veraltete Wasserleitungen werden ab 31. August im Spülbohrverfahren erneuert; Schöpfbrunnen sind vorübergehend abgeschaltet und Wassercontainer zum Befüllen von Gießkannen vorgesehen.
Am Friedhof Lindau-Aeschach werden die veralteten Wasserleitungen der Brunnen saniert. Die Tiefbauarbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 31. August, und sollen drei bis sechs Wochen dauern.
Nach Angaben der Stadt ist die Erneuerung notwendig, weil die bisherigen Stahlrohre größtenteils aus den 1960er- und 1970er-Jahren stammen und zunehmend frost- und schadensanfällig waren.
Gießwasser während der Bauzeit gesichert
Für die Dauer der Arbeiten müssen die festen Schöpfbrunnen auf dem Friedhofsgelände vorübergehend abgeschaltet werden. Damit Angehörige die Gräber weiterhin pflegen können, werden an zentralen Stationen mobile Wassercontainer aufgestellt. Dort können Gießkannen während der gesamten Bauphase gefüllt werden.
Im Zuge der Modernisierung werden außerdem drei veraltete Einzelzapfstellen zurückgebaut. Die übrigen acht zentralen Natursteinbrunnen bleiben erhalten und sollen den Friedhofsbesuchern nach Abschluss der Arbeiten modernisiert zur Verfügung stehen.
Arbeiten ohne Aufgrabungen an den Grabfeldern
Die Sanierung soll größtenteils im schonenden, unterirdischen Spülbohrverfahren erfolgen. Dabei werden die neuen Rohrleitungen unterhalb der bestehenden Friedhofswege eingezogen. Aufgrabungen an den Grabfeldern sind nicht vorgesehen, sodass die Würde der Grabstätten gewahrt bleiben soll. Zugleich soll diese Methode den alten Baumbestand des Friedhofs vor Schäden am Wurzelwerk schützen.
Die Stadt Lindau und die GTL bitten um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und mögliche Lärmbelastungen während der Arbeiten. Die Sanierung soll so zügig wie möglich erfolgen, damit der gewohnte Friedhofsbetrieb schnellstmöglich wiederhergestellt werden kann.
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