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Infrastruktur

Einblicke in den Erweiterungsbau der Technischen Hochschule

Modellfassaden zeigen zukünftiges Studierendenzentrum mit Photovoltaik im neuen Technologiepark

Von Herold Landesredaktion Bayern05.02.26, 11:15

Menschen im Artikel

DL
Doris Lackerbauer
HK
Heinrich Köster

Bei frostigen Temperaturen bot sich auf dem sogenannten Fassaden-Baufeld ein seltener Anblick: Zwei realitätsnahe Fassadenmodelle vermittelten allen Anwesenden einen konkreten Eindruck vom geplanten Erweiterungsbau an der Technischen Hochschule. Die präsentierte Nachbildung aus Holz zeigte exakt das Design, das später die neuen Gebäude prägen wird.

Realitätsnahe Fassadenbemusterung als Entscheidungshilfe

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Projektbeteiligter begutachteten gemeinsam die Musterfassaden. Behördenleiterin Doris Lackerbauer, Präsident Professor Heinrich Köster sowie das Projektteam des Staatlichen Bauamts, die Arbeitsgemeinschaft, Rubner Holzbau, Hochtief Infrastructure, die Generalplanung durch karlundp Architekten und die Projektsteuerung von Hitzler Ingenieure nahmen die Mock-ups kritisch in Augenschein. Dank vorausschauender Planung konnte frühzeitig die architektonische Qualität bewertet und bestätigt werden.

Besprochen wurden Details wie Farbabstimmung und die Wirkung des Holzes bei wechselnden Lichtverhältnissen. Für den Erweiterungsbau kommt moderne

Kurz erklärtHolzhybridbauweise

Bauweise, bei der Holz in Kombination mit anderen Materialien wie Stahl oder Beton verwendet wird, um die Vorteile der unterschiedlichen Baustoffe optimal zu nutzen.

mit möglichst hohem Holzanteil zum Einsatz.

Mock-Up-Fassade zeigt Zukunftskonzept

Am Rand des Baufelds an der Westerndorfer Straße steht ein rund 17 Meter hohes Fassaden-Vormodell. Dieses präsentiert zwei Varianten: Auf der einen Seite das künftige Studierendenzentrum mit Holzfassaden unterschiedlicher Farbtöne, ergänzt durch oberhalb der Fensterstürze integrierte PV-Elemente – diese liefern künftig Strom und sorgen für Verschattung der Innenräume. Im Inneren des Modells befinden sich Besprechungsräume und Baustellencontainer.

  • Seitenansicht für das Studierendenzentrum mit variierenden Holztönen
  • PV-Elemente (Photovoltaik) zur Energiegewinnung und Verschattung
  • Innenausstattung mit Besprechungsräumen
  • Innovativer Technologiepark für Forschung, Lehre und studentisches Leben

    Die Bauarbeiten am neuen Technologiepark laufen seit dem ersten Spatenstich im Juli 2025. Geplant sind eine flexibel nutzbare Versuchshalle und Gebäude mit Laborflächen, verbunden durch einen großzügigen, überdachten Anlieferhof. Besonders im Fokus steht das neue Studierendenzentrum als Herzstück des künftigen Campus.

    Das Studierendenzentrum wird neben dem digitalen Lernzentrum eine Mensa und den Studierendenservice beherbergen. Bereits jetzt lässt sich an den Mock-ups die unverwechselbare Architektursprache der einzelnen Gebäudeteile ablesen.

    Notwendigkeit und Trägerschaft des Neubaus

    Der geplante Erweiterungsbau ist Antwort auf das starke Wachstum der Technischen Hochschule. Forschung und Lehre in zentralen Zukunftsfeldern erfordern mehr Raum. Als Bauherr tritt der Freistaat Bayern auf, vertreten durch das Staatliche Bauamt.

    Pressefotos geben Einblicke

    • Pressefoto 1: Fachlicher Blick auf das spätere Hauptgebäude
    • Pressefoto 2: Außenschalung in Weißtanne präsentiert die geplante Fassade des Technologieparks
    • Weiterführender Link

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      Ansprechpartner und Kontakt

      Kontakt

      title="Staatliches Bauamt Hochbau"

      subtitle="Fachbereich Straßenbau, Wittelsbacherstr. 11 / Greidererstr. 6, 83022 Rosenheim"

      />

      Mit dem innovativen Bauvorhaben setzt die Technische Hochschule einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunftsgestaltung für Forschung, Lehre und studentisches Leben. Die Präsentation der Musterfassaden markiert dabei einen Meilenstein der Projektentwicklung.

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