Brückensanierung an der Kraiburger Straße: Vollsperrung verlängert
Das Staatliche Bauamt Rosenheim verlängert die Vollsperrung letztmalig um eine Woche bis voraussichtlich Freitag, 11. September, die Umleitung bleibt beschildert.
Vollsperrung an der Kraiburger Straße bis voraussichtlich 11. September verlängert
Die Sanierung der Brücke an der Kraiburger Straße bei Ecksberg dauert länger als geplant. Wie das Staatliche Bauamt Rosenheim mitteilte, muss die Vollsperrung der Kraiburger Straße letztmalig um eine Woche bis voraussichtlich Freitag, 11. September, verlängert werden. Die Brücke überführt die Staatsstraße 2550.
Seit Ende April lässt das Staatliche Bauamt Rosenheim die 34 Meter lange Brücke sanieren. Das Bauwerk stammt aus den 60er-Jahren und benötigte wegen seines Alters eine Generalsanierung. Der Bauablauf hatte sich verzögert, nachdem in einigen Bereichen der Brücke unerwartet asbesthaltige Abdichtung gefunden worden war. Diese musste fachgerecht entfernt und entsorgt werden.
Umleitung bleibt bestehen
Der Verkehr wird weiterhin über die Münchener Straße und die Staatsstraße 2550 beziehungsweise aus Süden kommend über Ampfing umgeleitet. Die Umleitung ist vor Ort beschildert.
Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen während der verlängerten Vollsperrung.
Hintergrund der Maßnahme
Zu Beginn der Arbeiten hatte das Staatliche Bauamt Rosenheim mitgeteilt, dass auch die Brücke an der Kraiburger Straße saniert wird, weil parallel bereits an der Brücke über den Innkanal bei Ecksberg gearbeitet wird. Beide Maßnahmen zusammenzuziehen sei wirtschaftlicher und habe logistische Vorteile.
Nach der Planung sollten die Brückenkappen abgebrochen, der Konstruktionsbeton instand gesetzt und abgedichtet sowie neue Kappen betoniert werden. Anschließend waren neue Übergangskonstruktionen, der Austausch der Brückenlager, eine neue Asphaltfahrbahn, ergänzte Brückengeländer und montierte Schutzplanken vorgesehen. Außerdem sollte im Zuge der Maßnahme der Kreisverkehr „am Dom“ einschließlich der Anschlussäste neu asphaltiert werden.
Für die Sanierung waren ursprünglich Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro vorgesehen, getragen vom Freistaat Bayern.
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