Böschung bricht ein: Neue Sicherung am Wuhrtal
Ab Juli 2025 Sanierungsarbeiten mit halbseitiger Straßensperrung an der Staatsstraße 2092 geplant

Im Sommer des vergangenen Jahres sorgte ein außergewöhnlich starker Regen in der Region um Wasserburg am Inn für gravierende Folgen: Ein etwa 20 Meter langer Abschnitt der Böschung im Wuhrtal brach teilweise ein. Als unmittelbare Reaktion wurde damals ein auf Mikropfählen gegründeter Stahlbetonbalken errichtet, um die Standsicherheit zu sichern und weiteren Schaden zu verhindern.
Sanierungsarbeiten und aktuelle Maßnahmen
Die Experten beobachteten auch den Bereich oberhalb des Parkplatzes stadtauswärts weiterhin sorgfältig. Hier war zunächst kein akuter Handlungsbedarf erkennbar. Inzwischen sind jedoch Setzrisse im Asphalt aufgetreten, die eine weitere Stabilisierung notwendig machen. Geplant ist nun die Errichtung eines rund 50 Meter langen Ankerkopfbalkens, vergleichbar mit der bereits erfolgten Konstruktion weiter unten im Wuhrtal.
Mit dieser Maßnahme soll ein weiteres Abrutschen der Böschung und der darüber verlaufenden Fahrbahn verhindert werden. Die Arbeiten werden durch eine Fachfirma für Spezialtiefbau ausgeführt.
Verkehrsführung während der Bauphase
Die Bauarbeiten beginnen am 28. Juli 2025 und sollen planmäßig bis zum 22. September 2025 abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Staatsstraße 2092 halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.
Das Staatliche Bauamt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die während der Arbeiten entstehenden Behinderungen.
Pressebild dokumentiert Handlungsbedarf
Als anschaulichen Nachweis stellt das Staatliche Bauamt ein Pressefoto zur Verfügung. Es zeigt die deutlich sichtbaren Setzungsrisse im Asphalt, die den dringenden Bedarf der Stabilisierung unterstreichen.
Weitere Informationen und Kontakt
title="Pressestelle Staatliches Bauamt Hochbau"
subtitle="Fachbereich Straßenbau, Greidererstr. 6, 83022 Rosenheim"
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Fragen zu den Maßnahmen, den Bauarbeiten oder zur Verkehrsführung können direkt an die Pressestelle des Staatlichen Bauamts Hochbau gerichtet werden.
Die Redaktion empfiehlt, sich regelmäßig über den Fortgang der Bauarbeiten und etwaige Änderungen der Verkehrsführung zu informieren.
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