Zehn Jahre nach dem Olympia-Attentat: Gedenken in München
Bundesopferbeauftragter Roland Weber erinnert an die Opfer und betont das anhaltende Leid der Betroffenen
Zum zehnten Jahrestag des Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum in München hat der Bundesopferbeauftragte Roland Weber an die Opfer und Betroffenen erinnert. Der Anschlag vom 22. Juli 2016 wird in der Mitteilung als rechtsextremistisch bezeichnet.
Erinnerung an die Opfer
Nach den Worten Webers wurden bei dem Anschlag neun Menschen aus rassistischem Hass getötet. Er verwies darauf, dass hinter den Opfern Menschen mit eigenen Plänen, Familien und persönlichen Beziehungen standen.
Zugleich hob der Bundesopferbeauftragte das anhaltende Leid der Betroffenen hervor. Neben den Familien der Getöteten nannte er Verletzte sowie Augenzeuginnen und Augenzeugen. Viele von ihnen litten bis heute unter den Folgen des Anschlags.
Teilnahme an der Gedenkveranstaltung
Roland Weber kündigte an, aus Anlass des Jahrestages an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Dabei werde er gemeinsam mit der Zentralen Ansprechpartnerin für Opfer von Terroranschlägen und von auf Straftaten beruhenden Großschadensereignissen in Bayern vertreten sein.
Weber erklärte, alle Menschen, deren Leben durch den Anschlag verändert worden sei, sollten wissen, dass sie weiterhin Unterstützung erfahren und man an ihrer Seite stehe.
Hinweis auf weitere Informationen
Weitere Informationen zur Gedenkveranstaltung stellt nach Angaben der Mitteilung die Stadt München bereit.
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