Weniger Neuwagen unter 20.000 Euro in Deutschland
ADAC nennt 16 Modelle im aktuellen Vergleich zu 35 vor fünf Jahren und verortet steigende Preise im Zuge höherer Kosten sowie zusätzlicher Technik.

Die Zahl der Neufahrzeuge, die auf dem deutschen Markt zu einem Listenpreis von unter 20.000 Euro erhältlich sind, ist deutlich gesunken. Aktuell gibt es nach einer ADAC Auswertung nur noch 16 Modelle gängiger Marken unterhalb dieser Preisschwelle. Vor fünf Jahren waren es noch 35 Modelle.
Unter den derzeit verfügbaren 16 Modellen befindet sich kein Fahrzeug eines deutschen Herstellers. Auch ein japanisches Modell ist nach Angaben des ADAC nicht darunter. Vor fünf Jahren waren immerhin noch fünf Fahrzeuge deutscher Hersteller für unter 20.000 Euro erhältlich.
Das günstigste deutsche Auto ist derzeit der VW Polo mit einem Grundpreis von 20.380 Euro. Der Preisstand ist August 2026. Damit liegt das Modell knapp über der 20.000-Euro-Grenze. Vor fünf Jahren waren zudem noch drei Fahrzeuge für rund 10.000 Euro erhältlich. Ein neues Auto in diesem Preisbereich gibt es aktuell nicht mehr.
Der günstigste Neuwagen kostet derzeit 13.590 Euro. Dabei handelt es sich um den Dacia Sandero TCe 100 Essential. Für E-Auto-Interessenten gibt es in diesem Jahr erstmals drei vollelektrische Modelle unterhalb dieser Preisschwelle. Vor fünf Jahren war zu diesem Preis noch kein reiner E-Pkw erhältlich.
Nach ADAC Angaben sind Autos insgesamt teurer geworden, weil die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestiegen sind und zugleich mehr Technik vorgeschrieben oder erwartet wird.
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