Spritpreise in Deutschland steigen im Wochenvergleich
ADAC ordnet Super E10 und Diesel als weiterhin zu teuer ein und empfiehlt Tanken kurz vor 12 Uhr

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Wochenvergleich erneut gestiegen. Nach aktuellen Zahlen des ADAC kostet Super E10 im bundesweiten Mittel 2,162 Euro je Liter und damit 3,7 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuert sich noch stärker: Ein Liter kostet durchschnittlich 2,253 Euro, das sind 5,3 Cent mehr als sieben Tage zuvor.
Aus Sicht des ADAC liegen die Spritpreise weiterhin auf einem zu hohen Niveau. Als Gründe nennt der Club das historische Niedrigwasser auf dem Rhein mit den damit verbundenen Transportschwierigkeiten sowie den leichten Anstieg des Ölpreises. Rohöl der Sorte Brent kostet derzeit rund 91 US-Dollar je Barrel und liegt damit etwa zwei Dollar über dem Wert der Vorwoche. Diese Faktoren erklären die höheren Kraftstoffpreise aus ADAC-Sicht jedoch nur teilweise. Das Fazit lautet daher: Tanken ist nach wie vor zu teuer.
Autofahrerinnen und Autofahrern empfiehlt der ADAC, möglichst kurz vor 12 Uhr zu tanken. Zu diesem Zeitpunkt seien die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie demnach deutlich an und sinken anschließend nur langsam wieder.
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“. Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
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