Kellerbrand in Ramersdorf: Mann schwer, Frau leicht verletzt
Feuerwehr rettet einen 35-Jährigen, kontrolliert das Mehrfamilienhaus und die Polizei ermittelt zur Brandursache

Am Mittwochabend ist es im Münchner Stadtteil Ramersdorf zu einem Kellerbrand gekommen. Dabei wurde eine Person schwer und eine weitere leicht verletzt.
Der Einsatz ereignete sich am Mittwoch, 2. September 2026, gegen 19.14 Uhr an der Rosenheimer Straße. Als das kürzlich in Dienst gestellte Vorauslöschfahrzeug als erstes Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, drang bereits Rauch aus dem Mehrfamilienhaus. Ein Anwohner versuchte vom Durchgang zum Innenhof aus, den Brand mit einem Wasserschlauch zu bekämpfen.
Im Keller befand sich noch ein 35-jähriger Mann, der um Hilfe rief. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Menschenrettung ein und brachten den Mann ins Freie. Anschließend bekämpften sie die Flammen mit einem Hohlstrahlrohr, entrauchten das Gebäude und kontrollierten alle Wohneinheiten.
Der 35-Jährige erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung und wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Eine 38-jährige Bewohnerin des Hauses zog sich ebenfalls eine Rauchgasvergiftung zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen der Feuerwehr nicht vor.
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