FC Bayern gewinnt Telekom Cup: Musiala trifft zum Endstand gegen RB Leipzig
In München setzt sich der FC Bayern mit 3:1 gegen RB Leipzig durch; Jamal Musiala erzielt nach seiner Einwechslung das Tor zum Endstand.
Der FC Bayern hat den Telekom Cup gewonnen. Die Münchner setzten sich in München mit 3:1 gegen RB Leipzig durch. Im Mittelpunkt des Tests stand Jamal Musiala, der nach seiner Einwechslung in der 69. Minute zunächst das Tor zum Endstand erzielte und kurz darauf angeschlagen vom Feld musste.
Manuel Neuer äußerte die Hoffnung, dass sich die Situation um Musiala bald aufklären werde. Nach Angaben des Bayern-Kapitäns werde sich „gleich, später oder morgen“ zeigen, was herausgekommen sei. Zugleich betonte Neuer, die Münchner hätten das Spiel verdient gewonnen und sich gut präsentiert.
Musiala trifft nach seiner Einwechslung
Musiala wurde in der 69. Minute eingewechselt und traf wenig später auf Vorlage von Neuzugang Ismael Saibari zum 3:1-Endstand. Kurz danach musste er sichtlich geschwächt das Feld verlassen. Auch Konrad Laimer und Kim mussten bei den Münchnern angeschlagen raus.
Für den FC Bayern zog Sportvorstand Max Eberl ein grundsätzlich positives Fazit mit Blick auf die neue Saison. Er sagte, man denke, dass die Mannschaft besser aufgestellt sei. Zudem verwies Eberl darauf, dass Lennart Karl ein Jahr weiter sei und Jamal Musiala sowie Phonzy Davies hoffentlich wieder in ihre frühere Leistungsstärke kommen würden.
Leipzig weiter auf der Suche nach Verstärkungen
Auf Seiten von RB Leipzig machte Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer deutlich, dass es keine Einigung mit Racing Straßburg über Diego Moreira gebe. Es gebe weder eine mündliche noch eine schriftliche Einigung, sagte Schäfer. Zugleich erklärte er, dass Leipzig sowohl auf der Zugangs- als auch auf der Abgangsseite noch einiges zu tun habe, weil der Kader derzeit zu groß sei. Wegen der Dreifachbelastung brauche man möglicherweise noch Spieler, müsse den Kader aber zugleich reduzieren.
Trainer Martín Demichelis sagte nach dem 1:3 über seinen Ex-Klub, die Bayern hätten „von nichts“ drei Tore gemacht. Er erklärte außerdem, dass sein Team in Teilen gut gestanden habe, nach einem frühen Rückschlag aber etwas die Richtung verloren habe. In der zweiten Halbzeit habe Leipzig sehr gut gestanden und eigene Chancen gehabt.
Neuer, Urbig und die Torwartfrage
Auch zur Torwartkonstellation beim FC Bayern äußerte sich Vincent Kompany. Der Trainer erklärte, die interne Kommunikation mit Manuel Neuer und Jonas Urbig sei von Anfang an klar gewesen. Urbig werde in dieser Saison wieder seine Minuten bekommen, Neuer sei aber die Nummer eins. Das sei eine gute Konstellation, sagte Kompany.
Max Eberl sprach zudem über die Neuzugänge Nathaniel Brown und Ismael Saibari. Beide gäben dem Kader mehr Variabilität. Saibari könne vorne alle Positionen spielen und eine andere Art des Fußballs einbringen. Mit Blick auf die Gesamtentwicklung des Kaders sagte Eberl, er glaube, dass die Münchner sehr gut aufgestellt seien.
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