Bundespolizei nimmt 35-Jährigen bei Grenzkontrolle auf der A8 fest

Vollstreckungshaftbefehl und Restfreiheitsstrafe nach Prüfung von Reisepass und D-Visum

Von Herold-Team
ndespolizeidirektion München: 35-Jähriger bei Grenzkontrolle festgenommen - 668 Tage Restfreiheitsstrafe
© Bundespolizei

Beamte der Bundespolizei haben am Montagmorgen, 7. September, bei einer Grenzkontrolle auf der A8 einen 35-jährigen Türken festgenommen.

Der Mann saß nach Angaben der Bundespolizei als Insasse eines Reisebusses mit bulgarischer Zulassung und wurde im Rahmen der Grenzkontrollen grenzpolizeilich überprüft. Er legte dabei einen gültigen türkischen Reisepass sowie ein bulgarisches D-Visum vor und gab an, auf dem Weg zu seinem in Deutschland lebenden Vater zu sein.

Nach der Überprüfung seiner Personalien beendeten die Bundespolizisten die Reise des 35-Jährigen vorerst und nahmen ihn fest. Hintergrund war ein bestehender Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Siegen wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit Diebstahl, versuchter Nötigung sowie vorsätzlicher Körperverletzung.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Freilassing lieferten den türkischen Staatsangehörigen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt ein. Dort muss er nun eine Restfreiheitsstrafe von 668 Tagen verbüßen. Ursprünglich war er zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden.

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