Angriff auf Bundespolizisten am Haltepunkt Hackerbrücke
72-Jähriger bei Kontrolle zunehmend aggressiv – Atemalkoholtest mit 1,6 Promille

Am Dienstagabend, 22. September, ist es am Haltepunkt Hackerbrücke während eines polizeilichen Einsatzes zu einem Angriff auf Bundespolizisten gekommen. Verletzt wurde niemand. Anlass für die Kontrolle war nach Angaben der Bundespolizei, dass ein 72-Jähriger zuvor gegen eine S-Bahn uriniert hatte.
Gegen 19.15 Uhr waren Einsatzkräfte der Bundespolizei im Rahmen des Oktoberfesteinsatzes an der Hackerbrücke eingesetzt. Mitarbeiter der DB Sicherheit machten die Beamtinnen und Beamten auf den Mann aufmerksam. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien habe sich der 72-jährige Deutsche zunehmend aggressiv verhalten, heißt es in der Mitteilung. Zudem entkleidete er sich auf dem Bahnsteig und warf persönliche Gegenstände umher.
Die Einsatzkräfte brachten den Mann daraufhin zu Boden und fesselten ihn. Während der Fesselung versuchte er demnach, einen Bundespolizisten gegen das Schienbein zu treten. Einen weiteren Beamten versuchte er in die behandschuhte Hand zu beißen. Beide blieben unverletzt. Zudem beleidigte der Mann die eingesetzten Bundespolizisten mehrfach.
Die Einsatzkräfte brachten den 72-Jährigen zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion München. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann an seine Ehefrau übergeben.
Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
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