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Verkehr

ADAC erwartet erhöhte Staugefahr bis 20. September 2026

Stau in Deutschland betrifft laut ADAC unter anderem Autobahnen Richtung Süden, Ausflugs- und Urlaubsregionen sowie Bereiche rund um München zum Oktoberfeststart

Von Herold-Team14.09.26, 09:07

Nach dem Ferienende bleibt die Staugefahr hoch

Auch nach dem Ende der Sommerferien rechnet der ADAC am Wochenende vom 18. bis 20. September 2026 mit erhöhter Staugefahr auf Deutschlands Straßen. Grund dafür sind Ausflugsverkehr, Urlauberinnen und Urlauber, die nicht an Schulferien gebunden sind, der wieder zunehmende Berufsverkehr sowie zahlreiche Baustellen. Besonders betroffen sind den Angaben zufolge die Autobahnen in Richtung Süden sowie Strecken in beliebte Ausflugs- und Urlaubsregionen.

Zusätzlichen Verkehr erwartet der ADAC rund um München, weil am Samstag das Oktoberfest beginnt. In der Landeshauptstadt ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und einem stark ausgelasteten öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

Besonders staugefährdete Autobahnen in Deutschland

  • A1 Fehmarn - Lübeck - Hamburg - Bremen - Osnabrück - Münster - Dortmund - Köln
  • A2 Dortmund - Hannover - Braunschweig - Magdeburg
  • A3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau
  • A4 Heerlen/Aachen - Köln - Olpe sowie Chemnitz - Dresden - Görlitz
  • A5 Heidelberg - Karlsruhe - Basel sowie Kassel - Frankfurt
  • A6 Mannheim - Heilbronn
  • A7 Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Fulda - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig - Nürnberg - München
  • A10 Berliner Ring
  • A44 Kassel - Dortmund
  • A45 Hagen - Dortmund
  • A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A72 Zwickau - Chemnitz
  • A96 Lindau - München
  • A99 Autobahnring München

Deutschlandweit gibt es nach ADAC-Angaben derzeit rund 1.000 Baustellen auf den Autobahnen. Nach dem Ende der Ferien nimmt die Bautätigkeit erfahrungsgemäß wieder zu, sodass mit zusätzlichen baustellenbedingten Engpässen zu rechnen ist.

Aufgrund des Niedrigwassers wurden die Fahrverbote für Lkw, die betroffene Güter transportieren, in vielen Bundesländern gelockert. Die Regelungen gelten je nach Bundesland unterschiedlich lange. Für Montag, 21. September, ist zudem eine Blockabfertigung in Tirol angekündigt, die Rückstaus bis über die deutsche Grenze auf die A8 nach sich ziehen kann.

Auch auf wichtigen Transitstrecken im Ausland bleibt die Verkehrslage angespannt. In Österreich betrifft dies insbesondere die A1, A9, A10, A11, A12 und A14 sowie die A13 zwischen Innsbruck und Brenner, wo unter anderem die Luegbrücke saniert wird. Auch auf der B179 über den Fernpass ist mit Behinderungen zu rechnen.

In der Schweiz sind vor allem die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 auf der Gotthard-Route zwischen Basel und Chiasso, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route betroffen.

In Italien bleibt die Verkehrslage insbesondere auf der A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua sowie auf der A22 Brennerroute angespannt. Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen.

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